Ufo-Alarm in München
Mann findet mysteriöse Raumkapsel
Stand 23.07.19 - 14:37 Uhr
0
Ein Anwohner hat am Wochenende die Polizei alarmiert, da er ein mysteriöses Teil vom Himmel hatte fallen sehen. Er war der Überzeugung, es handele sich um Teile der Apollo-11-Mission. Das steckt wirklich hinter dem kuriosen Fund.
© Foto: Astronomische Gesellschaft Orion Bad Homburg
Kurioser Fund im Getreidefeld
So ein Notruf geht nicht alle Tage bei der Polizei ein: Am Wochenende hat ein Münchner die Polizei alarmiert. Der Grund: Er hatte den Verdacht, einen Teil der Apollo-11-Kapsel gefunden zu haben.
- Anzeige -Beinahe auf den Tag genau der 50-jährigen Mondlandung hat der aufgeregte Beobachter bei der Polizei angerufen. In einem Feld nahe seiner Wohnung in Otterloh sei ein unbekanntes Flugobjekt niedergegangen. Mutmaßungen der Polizeibeamten, ob es sich um eine Drohne handele, verlieh Fabian Sass kein Gehör. Er war der festen Überzeugung, dass es sich bei der "Apparatur in Kapselform" um ein Teil der Apollo 11 Mission handele.
Seiner Beschreibung nach würde das abgestürzte Objekt einen hohen Summton abgeben, außerdem sei die Aufschrift "Apollo 11" zu erkennen. Merkwürdig sei nur gewesen, dass das unbekannte Objekt nicht den Anschein gemacht hatte, als hätte es bereits ein halbes Jahrhundert im All verbracht.
Als eine Streife der Polizei eintraf haben die Beamten tatsächlich eine etwa 40 Centimeter große Kapsel vorgefunden. Kurz darauf hat sich dann das Rätsel um den mysteriösen Fund gelöst: Anhand eines aufgedruckten Barcodes an dem rätselhaften Gegenstand haben die Polizeibeamten feststellen können, dass es sich bei der Kapsel um eine Miniatur-Nachbildung der Apollo-11-Kapsel gehandelt hat.
Eine Gruppe von Hobbyforschern hat anlässlich des Mondlandungsjubiläums die Kapsel mit einem Wetterballon in den Himmel steigen lassen. Sie hatten ihr Projekt namens „Apollo 11 reloaded“ auch bei der Regierung von Oberbayern angemeldet.
Per GPS hat das Forscherteam ihre Kapsel geortet und ist wenige Minuten nach Eintreffen der Polizeibeamten ebenfalls am Fundort erschienen. Weil die Polizei keine Verstöße vor Ort feststellen konnte, durfte das Forschertrupp ihr Objekt wieder mitnehmen.
Abgesehen von den Verwirrungen am Landeort des Forschungsobjekts sei alles nach Plan gelaufen, teilte der Projektleiter auf seiner Website mit.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








