Eilmeldung
Klimaproteste München: alle aktuellen Verkehrsbehinderungen
Stand 25.08.23 - 09:42 Uhr
Hier kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen durch die Klimaaktivisten der Letzten Generation.
Hier gibt es Stau wegen Klimaklebern in München
Die angekündigten Klimaprotestaktionen der Letzten Generation in München haben am Morgen begonnen. Hier gibt’s die Übersicht zum aktuellen Geschehen und den Verkehrsbehinderungen durch Klimakleber.
Hier kommt es zu Stau
8.20 Uhr – Am Stachus – Fahrtrichtung Sendlinger Tor – Wieder aufgehoben
8.20 Uhr – An der Sonnenstraße / Prielmayerstraße – Wieder aufgehoben
8.50 Uhr Friedensengel – Wieder aufgehoben
8.50 Uhr Landsbergerstraße – Trappentreustraße – Wieder aufgehoben
09.05 Uhr Trappentreustraße: die Zufahrt Richtung München aktuell komplett gesperrt
–> Busse und Autos werden über die Donnersbergerbrücke umgeleitet – Wieder aufgehoben
9.15 Uhr Maximilianstraße – Wieder aufgehoben
10.27 Uhr Landsbergerstraße / Fürstenriederstraße – Wieder aufgehoben
10.35 Uhr Friedenheimer Brücke
#Verkehrstweet
— Polizei München (@PolizeiMuenchen) August 24, 2023
Derzeit finden mehrere nicht angemeldete Versammlungen in #München statt.
Dadurch kommt es in den Bereichen #Stachus, #Friedensengel sowie Landsberger Straße, auf Höhe der #Donnersbergerbrücke und #Maximilianstraße zu Verkehrsbehinderungen.
Weitere Infos folgen. pic.twitter.com/171P0qBJvz
Gruppe Letzte Generation blockiert Verkehr in München
München (dpa/lby) – Sie wollen München zur «Protesthochburg» machen: Mit mehreren Blockaden hat die Klimaschutzgruppe Letzte Generation am Donnerstag den Verkehr im Zentrum der Landeshauptstadt teilweise zum Erliegen gebracht. Rund 25 Menschen haben sich nach Polizeiangaben an sechs Standorten zum Teil auf die Straße geklebt und so den Verkehr blockiert. Die Aktivisten demonstrierten unter anderem am Stachus sowie auf der Maximilianstraße im Zentrum der Stadt. Die Polizei leitete den Verkehr um und löste die Blockaden auf. Am späteren Vormittag lief der Verkehr laut Polizei an vielen Orten wieder ohne Probleme.
Die Aktivisten teilten zu ihren Aktionen mit, mehr als 50 Protestierende würden Straßen in München blockieren. Die Gruppe will mit den Aktionen vor und während der Auto- und Verkehrsmesse IAA München «wochenlang zur Protesthochburg» machen und so «den Verfassungsbruch der Bundesregierung ins Licht der Öffentlichkeit rücken». Auch von drohendem Präventivgewahrsam, Strafverfahren oder Bußgeldern ließen sie sich nicht aufhalten, hieß es weiter.
Nach Blockaden und Protesten in Würzburg, Nürnberg und Regensburg hatten Richter auf Antrag der Polizei zuletzt für mehrere Aktivisten Präventivgewahrsam angeordnet – meist aber höchstens bis zum Folgetag. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt forderte am Donnerstag, die umstrittene, nur in Bayern erlaubte Maßnahme zur Verhinderung weiterer Straftaten weiter einzusetzen. «Wer Straftaten ankündigt und durchführt und dabei massenhaft Bürger vorsätzlich nötigt, ist ein Straftäter, dem mit allen Mitteln des Rechtsstaates begegnet werden muss. Auch mit dem Mittel des Präventivgewahrsams», sagte Dobrindt dem Nachrichtenportal «t-online».
Die Münchner Polizei war am Donnerstag laut ihres Sprechers Andreas Franken mit mehr Beamten als sonst im Einsatz. Sie könnten aber nicht an allen Orten gleichzeitig sein, sagte Franken dem Sender Bayern 2. Im Vorfeld hatte die Polizei angekündigt, bei Blockadeaktionen, Sachbeschädigungen und anderen Straftaten konsequent einzuschreiten, mit Blick auf die Versammlungsfreiheit aber mit Augenmaß zu agieren. Autofahrer sollten die Innenstadt laut Polizei vor allem am Donnerstag meiden und auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen.
Aktivisten der Letzten Generation sorgen seit vergangenem Jahr mit Blockaden von Straßen, Autobahnen und Flughäfen, mit Klebeaktionen an Gemälden in Museen, Störungen von Theateraufführungen und Farbattacken für Schlagzeilen. Nach Vorstellung der Aktivisten soll in Deutschland unter anderem ein Gesellschaftsrat einberufen werden, der die Nutzung fossiler Rohstoffe in Deutschland bis 2030 beende. Die Teilnehmer dieses Rates seien auszulosen.
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