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Freib√§der in M√ľnchen

Energiesparen im Freibad: M√ľnchner B√§der senken die Mindesttemperaturen

Aktualisiert 22.06.2022 - 14:51 Uhr

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Die Entwicklungen auf dem Energiemarkt erfordern Ma√ünahmen von allen. Die M√ľnchner B√§der haben sich jetzt dazu entschlossen, die Mindesttemperaturen der Becken zu senken.

Energiesparen im Freibad: M√ľnchner B√§der senken die Mindesttemperaturen

©SWM

Entwicklungen auf Energiemarkt fordern Maßnahmen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf dem Energiemarkt ‚Äď der weiteren Senkung der Gaslieferung via Nord Stream 1 sowie des j√ľngsten Aufrufs von Robert Habeck, jede M√∂glichkeit zum Energiesparen zu nutzen ‚Äď haben die M√ľnchner B√§der sich entschlossen, ab sofort einen zus√§tzlichen Beitrag zu leisten.
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Bereits in der Vergangenheit hatten die M√ľnchner B√§der an vielen Stellen wirksame Ma√ünahmen zur Energieeinsparung umgesetzt. Dazu geh√∂ren unter anderem niedrigere Beckentemperaturen im Vergleich zu anderen B√§dern sowie die Energieversorgung durch Fernw√§rme und Fotovoltaikanlagen. Nun werden au√üerdem die Becken-Mindesttemperaturen weiter gesenkt.

Diese Bäder senken die Mindesttemperaturen

Dies betrifft vor allem jene M√ľnchner B√§derstandorte, deren W√§rmeanbindung √ľber Gas erfolgt und alle Au√üenbecken, da hier die Energieverluste √ľber Nacht am gr√∂√üten sind:

  • In den Freib√§dern inklusive Dante-Stadion wird die Mindest-Wassertemperatur in allen Schwimmerbecken auf ca. 22 Grad gesenkt. In jenen Attraktionsbecken und Kleinkinderbereichen der Freib√§der, in denen eine separate Temperatursteuerung technisch m√∂glich ist, bleibt die Temperatur wie gewohnt.
  • Den genauen √úberblick √ľber die Mindesttemperaturen finden die Badeg√§ste hier.
  • In den Hallenb√§dern inkl. Dante-Stadion Attraktionsbecken wird die Temperatur im Warmwasser-Au√üenbecken von aktuell maximal 34 auf 30 Grad reduziert.
  • Im derzeit einzigen noch gasversorgten Hallenbad Michaelibad wird zus√§tzlich die Temperatur im Schwimmerbecken von maximal 27 auf 25 Grad reduziert.
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Weitere Maßnahmen im Herbst

Vorgesehen ist dar√ľber hinaus, im Herbst weitere Ma√ünahmen zu pr√ľfen, die die fernw√§rmeversorgten Hallenb√§der betreffen. Hintergrund: Im Heizkraftwerk S√ľd (sowie in zwei Gaskesseln f√ľr W√§rme-Spitzenlasten) wird der Rohstoff Erdgas aktuell mittels hocheffizienter Kraft-W√§rme-Kopplung (KWK) in Strom und Heizenergie umgewandelt.

In diesem Prozess spielt im Sommer die Wärmeenergie eine untergeordnete Rolle als Nebenprodukt der Stromerzeugung. In der kälteren Jahreszeit stellt die Wärmeenergie hingegen die relevante Größe bei der Gasbefeuerung dar. Im Herbst und Winter zählt daher auch die Heizenergie, die bei der Fernwärme eingespart werden kann.

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