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Nahverkehr

Bayern will nicht f├╝r Nachfolger von 9-Euro-Ticket zahlen

Aktualisiert 06.09.2022 - 13:45 Uhr

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Das Ringen um ein Nachfolger f├╝r das 9-Euro-Ticket geht weiter. Jetzt hat sich Bayerns Ministerpr├Ąsident Markus S├Âder zu den Pl├Ąnen des Bundes ge├Ąu├čert.

Bayern will nicht f├╝r Nachfolger von 9-Euro-Ticket zahlen
┬ę Foto: shutterstock

Wie k├Ânnte der Nachfolger aussehen?

M├╝nchen (dpa/lby) – Bayern will kein Geld f├╝r ein Nachfolge-Angebot zum 9-Euro-Ticket ausgeben – auch wenn sich der Bund mit 1,5 Milliarden Euro beteiligt. ┬źWenn der Bund das haben will, muss der Bund das finanzieren┬╗, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Montag. ┬źAn dieser Haltung hat sich nichts ge├Ąndert.┬╗

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Zudem m├╝sse der Bund erst mal wie von der Verkehrsministerkonferenz gefordert 3,15 Milliarden Euro zusagen, um Verkehrsunternehmen bei Energiepreisen zu entlasten und sicherzustellen, dass zumindest das aktuelle Nahverkehrsangebot erhalten bleibe. ┬źErst dann reden wir ├╝ber tarifliche Entlastungen, die allerdings der Bund zu tragen hat┬╗, sagte Verkehrsminister Christian Bernreiter.

Wie k├Ânnte ein Nachfolger┬ádes 9-Euro-Ticket aussehen?

Die Ampel-Koalition aus SPD, Gr├╝nen und FDP hatte angek├╝ndigt, das 9-Euro-Ticket solle einen bundesweit g├╝ltigen Nachfolger bekommen – in der Preisspanne von 49 bis 69 Euro pro Monat. Der Bund will 1,5 Milliarden Euro zuschie├čen, wenn die L├Ąnder mindestens ebenso viel zahlen. Der Deutsche St├Ądtetag sowie der St├Ądte- und Gemeindebund forderten daraufhin Zusagen der L├Ąnder zur Finanzierung.

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Wer profitiert in Bayern von g├╝nstigem Nahverkehr?

Ministerpr├Ąsident Markus S├Âder nannte es ┬źschade, dass der Bund st├Ąndig auf Rechnung der L├Ąnder etwas beschlie├čt, ohne mit uns zu reden┬╗. ┬źDas ist unkollegial und kein guter Stil.┬╗

Das 9-Euro-Ticket sei in St├Ądten beliebt gewesen, habe auf dem Land aber kaum Wirkung gezeigt, sagte S├Âder. Vor allem Fl├Ąchenl├Ąnder br├Ąuchten neben einer Ticketl├Âsung ein besseres Angebot des ├Âffentlichen Personennahverkehrs durch den Bau von Strecken und der Ausstattung mit Fahrzeugen. Dazu fehle ein Angebot des Bundes f├╝r mehr Geld f├╝r den Regionalverkehr.

S├Âder will dem ┬źStern┬╗ zufolge zus├Ątzliche Mittel nicht ausdr├╝cklich zur Bedingung f├╝r die Zustimmung zu einer Nachfolgel├Âsung machen. ┬źBayern kann das stemmen. Aber wir werden mit den anderen L├Ąndern reden.┬╗

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