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Uhrenkauf: Eine Einführung in 3 Schritten

Stand 14.06.17 - 17:27 Uhr

Uhren sind weit mehr als nur funktionale Zeitmesser: Lifestyle-Statement, Statussymbol, Liebhaber- oder Erbstück, manche Modelle eignen sich sogar als renditestarke Wertanlage. Unser Ratgeber gibt Einsteigern Tipps für den ersten Kauf einer hochwertigen Uhr.

Uhrenkauf: Eine Einführung in 3 Schritten

Das richtige Know-how und ein guter Verkäufer sind wichtig beim Uhrenkauf

In ihnen arbeiten noch kleine mechanische Räder, komplexe Mechanismen sorgen für höchste Präzision und über Jahrzehnte ausgefeilte Designs erzeugen einen exklusiven Touch – die Rede ist natürlich von Luxusuhren aus dem Hause Rolex, Patek Philippe, Omega oder Tag Heuer. Uhrenkenner wissen, worauf es beim Kauf ankommt, Einsteiger eher weniger. Wir helfen dir.

Schritt 1: Fachwissen aneignen

Wissen ist Macht. Dieser Leitsatz gilt in einer komplexen Welt mehr denn je – und die Welt der Luxusuhren kann bisweilen sehr komplex sein. Daher steht an erster Stelle die Informationsbeschaffung. Grundlegendes Wissen lässt sich mit einer Internetrecherche erlangen: So erfährt man relativ schnell, dass mechanische Uhren in aller Regel wertvoller sind als solche mit einem billigen batteriebetriebenen Quarzwerk. Man lernt auch, dass sich im Normalfall eine Rolex Daytona mit jahrzehntelanger Geschichte besser als Wertanlage eignet als eine Modeuhr. Auf einschlägigen Marktplätzen findet man aktuelle Preise und vielleicht schon ein gutes Angebot, auf spezialisierten Portalen erfährt man etwas über Geschichte, Ausführungen oder Neuheiten. Auf den Herstellerseiten wiederum informiert man sich schnell über die Wartungsbedingungen und findet spezialisierte Uhrmacher in der Nähe. Was man im Internet auch noch findet, sind Bücherlisten. Denn wer es wirklich ernst meint, greift früher oder später zu guter Fachliteratur – dieser Artikel listet einige Beispiele auf.

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Schritt 2: Modell auswählen

Welches Modell man sich nach vorausgegangener Recherche schließlich zulegt, ist natürlich Geschmackssache, hängt aber auch vom Verwendungszweck und den benötigten Features ab: Wer es sportlich mag und mit seiner Uhr durch dick und dünn gehen will, trotzdem ein stilvolles Accessoire für abendliche Restaurantbesuche sucht, greift beispielsweise zu einer ebenso robusten wie schicken Tag Heuer Aquaracer – doch selbst unter dieser einen Modellbezeichnung sind auf dem Marktplatz Chrono24 zahlreiche unterschiedliche Ausführungen zu finden. Die Unterschiede liegen im Design und im Detail. In modischer Hinsicht sollten vor allem Anzugträger aufpassen! Für sie empfiehlt sich unbedingt eine schlicht-elegante Dresswatch mit Lederarmband, das farblich zu Schuhen und Gürtel passt – eine grundlegende Stilberatung hält dieser Artikel bereit. Anleger sollten ihr Uhrenmodell mit noch mehr Bedacht wählen, denn nicht jede Marke und nicht jedes Modell steigt im Wert! Wer auf Nummer sicher gehen will, schaut sich nach prestigeträchtigen Modellen von exklusiven Marken wie Rolex, A. Lange & Söhne oder Patek Philippe um.

Schritt 3: Uhr kaufen

Dieser Schritt klingt leichter, als er ist. Dass beim Uhrenkauf viel schiefgehen kann, hat ein skurriler Fall in München kürzlich gezeigt. Zwei Betrüger haben sich mit einer gefälschten Rolex sowie gefälschtem Geld gegenseitig betrogen. Soll heißen: Der Markt ist überschwemmt mit billigen Replikaten. Daher ist es besser, nicht auf allgemeinen Flohmärkten kaufen. Geeigneter sind niedergelassene Uhrmacher, Juweliere oder Kaufhäuser. Tipp: Einige Juweliere bieten Uhren über Onlinemarktplätze günstiger an als im Ladengeschäft. Bei Vintage-Uhren sollte man außer auf die Box und Papiere auch auf Originalteile achten – die Unterschiede liegen mitunter nur im Innenleben. Ebenso wichtig ist der Zustand gebrauchter Uhren: Wer eine Uhren in sehr schlechtem Zustand kauft, kann hinterher eine womöglich teure Revision bezahlen.

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