Nachhaltiger Christbaum
Frostschutz, Hustensirup, Kleiderhaken: So kannst du deinen Christbaum weiterverwerten
Stand 02.02.23 - 15:18 Uhr
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Zu Beginn des Jahres werden immer wieder Millionen Christbäume entsorgt. Anstatt ihn jedoch wegzuwerfen, kannst du ihn upcyceln. Mehr dazu erfährst du hier.
©shutterstock
10 Upcycling-Tipps für den alten Christbaum
Du willst deinen Christbaum nicht wegwerfen, sondern wiederverwerten? Dann haben wir Tipps und Tricks für dich, wie du sowohl aus den Nadeln, als auch aus den Zweigen und Ästen und dem Stamm etwas Neues machen kannst.
- Anzeige -Aus den Nadeln:
- Badezusätze mit ätherischen Ölen: Die ätherischen Öle der Nadeln wirken zudem schleimlösend und entspannend.
Für ein Vollbad benötigst du ungefähr 100 g Tannen-, Kiefern- oder Fichtennadeln. Koche die Nadeln mindestens zehn Minuten in Wasser auf und gießen den fertigen Sud durch ein Sieb ins Badewasser.
- Schneckenabwehr im Garten: Schnecken mögen es ganz und gar nicht, über die piksenden Nadeln zu kriechen. Streue daher die Nadeln als natürliche Schneckenabwehr in Ihre Beete, um deine Pflanzen vor einer Schneckenplage zu schützen.
- Tee aus Tannen-, Fichten- oder Kiefernnadeln: Getrocknete Nadeln kannst du für einen Tannen-Tee verwenden, denn die Nadeln der Tanne enthalten viel Vitamin C. Solltest du schon die ersten Anzeichen von Frühjahrsmüdigkeit spüren: Auch dagegen hilft der Tannen-Tee.
Zutaten: 2 TL getrocknete Tannennadeln, kochendes Wasser, Sieb
Zubereitung: Die Nadeln klein schneiden und im Mörser leicht zerquetschen. In einer Tasse aufbrühen und ungefähr zwei Minuten ziehen lassen. Nadeln abseihen und fertig ist der Tee.
- Hustensirup: Nadeln von Fichte oder Tanne in einem Topf mit Wasser bedecken. Die Nadeln sollten gerade so bedeckt sein. Dann das Wasser zum Kochen bringen und 20 Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend die Nadeln mithilfe eines Siebs heraussieben. Die Flüssigkeit mit dem Zucker aufkochen und noch heiß in kleinen Glasflaschen abfüllen.
Aus den Zweigen und Ästen:
- Frostschutz: Die Zweige können helfen, deine Balkon- oder Gartenpflanzen gut durch den Winter zu bringen. In mehreren Lagen auf den Beeten verteilen, so sind niedrige Pflanzen und Blumenzwiebeln vor der Kälte geschützt.
- Kompost-Unterlage: Große Tannenzweige lassen sich als unterste Schicht für einen neuen Haufen Kompost nutzen.
- Kleiderhaken bauen: Die Äste klassischer Weihnachtsbaum-Tannen wachsen recht gleichmäßig in Ringform um den Stamm herum. Sie eignen sich also sehr gut, um Kleiderhaken daraus herzustellen.
- Holzknöpfe basteln: Hierfür brauchst du dickere Äste, eine Säge, Schleifpapier in unterschiedlichen Stärken, einen Handbohrer sowie ein geeignetes Pflanzenöl. Säge die gewünschte Anzahl an Baumscheiben ab und entferne die Baumrinde. Forme die Scheiben mit Schleifpapier und versehe diese anschließend mit Löchern. Nun nur noch die Knöpfe mit Pflanzenöl einreiben und trocknen lassen.
Aus dem Stamm:
- Mulch: Eine Lage Mulch schützt vor Kälte, hält die Feuchtigkeit im Boden, gibt ihm neue Nährstoffe und hält Unkraut ab. Schreddere die kleinen Zweige des alten Weihnachtsbaums, etwa auf vier Zentimeter Größe, und verteile den Mulch in den Beeten.
- Brennmaterial: Wenn du einen Kaminofen hast, dann kannst du den Weihnachtsbaum als Brennholz verwenden. Zuerst musst du den Baum zersägen und die Holzstücke müssen dann erstmal eine Zeit lang trocknen.
Übrigens: Auch wenn du keine Verwendung für Brennholz hast, so freuen sich einige Gemeinden, Vereine oder Landwirte darüber.
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