Rendite trotz niedriger Zinsen
Geld richtig anlegen
Stand 02.02.23 - 13:55 Uhr
Anzeige
In Zeiten niedriger Zinsen lässt sich mit herkömmlichen Sparprodukten wie Sparbuch und Sparkonto kaum mehr Rendite erwirtschaften. Lohnt sich Sparen derzeit überhaupt noch?
Der Leitzins in Europa ist auf dem Tiefstand – die null Prozent bleiben und machen privaten Sparern immer mehr zu schaffen. Wer Geld anlegen will, steht vor einer wichtigen Entscheidung: Sicherheit und kaum Rendite oder Risiko und beachtliche Gewinne? Laut der Verbraucherzentrale Bayern muss es weder das eine noch das andere sein. Wer verschiedene Anlageprodukte miteinander kombiniert, erhöht seine Chancen auf eine hohe Rendite und senkt dabei zugleich das Gesamtverlustrisiko.
Festgeld darf bei keiner Geldanlagestrategie fehlen
Wer mehrere Anlageprodukte miteinander kombiniert, sollte immer mindestens ein sehr sicheres darunter haben – so wie zum Beispiel Festgeld. Da deutsche Banken derzeit lediglich einen Zinssatz von knapp 0,36 Prozent – bei einer Laufzeit von zwölf Monaten – anbieten, empfiehlt sich eher ein Festgeldkonto im europäischen Ausland. Hier können private Sparer noch eine vergleichsweise hohe Rendite erwirtschaften. Bei einer Laufzeit ab drei Jahren bekommt der Anleger bei einigen europäischen Banken über 2 Prozent Zinsen auf Festgeld. Die verschiedenen Angebote können Sparer bequem auf Weltsparen.de vergleichen und gleich über die Plattform ein passendes Festgeldkonto eröffnen. Bei WeltSparen sind die Zinssätze bei allen Festgeldangeboten garantiert – um Zinsschwankungen brauchen sich private Sparer also nicht zu sorgen. Übrigens steigt die Chance auf hohe Zinsen mit der Laufzeit des Vertrages. Je länger das Geld auf dem Festgeldkonto verweilt, desto mehr bekommt man am Ende der Laufzeit ausgezahlt.
Geld in Sachwerte anlegen – Garantie gegen Inflation?
Goldmetalle in Form von Münzen und Barren gelten allgemeinhin als sichere Geldanlage auch bei Inflation. Da vergisst man als privater Sparer schnell, dass es sich hierbei um eine sehr riskante Anlageform handelt. Denn Zinsen oder Dividenden sucht man hier vergeblich. Wer in Gold, Silber oder Platin investiert, macht nur Gewinne, wenn der entsprechende Kurs steigt – und dieser ist bekanntlich Schwankungen unterworfen. 2013 beispielsweise verlor Gold nach einem Kurseinbruch rund ein Drittel seines Wertes. Wer also diese Form der Geldanlage wählt, sollte lediglich einen kleinen Teil seines Vermögens investieren. Eine Immobilie dagegen ist in Anbetracht niedriger Kreditzinsen eine Investition, die deutlich mehr Sicherheit bietet und zudem eine hervorragende Altersvorsorge darstellt.
Aktien sind zumindest eine Überlegung wert
Sicherheitsliebende Sparer stehen Aktien nach wie vor eher skeptisch gegenüber. Dabei lässt sich mit dieser Form der Geldanlage auf lange Sicht häufig eine vergleichsweise sehr gute Rendite erzielen. Laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) betrug jährliche Rendite bei einer Anlagezeit von 20 bis 30 Jahren rund 6 bis 9 Prozen. Mit dem Risiko, alles auf einen Schlag verlieren zu können, muss man bei Aktien allerdings leben. Deshalb sollte auch diese Anlageform lediglich einen kleinen Anteil des Gesamtvermögens ausmachen. Bei Festgeld gilt diese Regel übrigens nicht. Je mehr auf einem Festgeldkonto gelagert wird, desto besser. Zumindest bei einem europäischen Festgeldkonto wird man dafür am Ende der Laufzeit mit einer satten Rendite belohnt.
Das könnte dich auch interessieren: Hilfe bei der Steuererklärung.
Mehr Beiträge und Themen
Wegen vieler Baustellen ändern sich in München ab 3. August zahlreiche Bus- und Tramlinien.
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.
Im August 2026 starten neue Regeln für Familien, Bahnkunden, KI, Solaranlagen und Verpackungen.
Freie Fahrt, freie Schifffahrt, freier Bergspaß: Bayern belohnt Einser
Die Stadt München verlängert ihre Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wassernutzung nicht. Auch die Wasser-Sparanordnung der Stadtwerke München läuft aus. Entspannung gibt es aber nur teilweise - denn die Lage beim Grundwasser bleibt weiter angespannt.
Waldbrände in Südeuropa sorgen für Unsicherheit: Das müssen Urlauber jetzt zu ihren Rechten wissen.
Vom Naturbad in München bis zum Wellenbad im Umland: Diese Freibäder in und um München sorgen für Abkühlung, Badevergnügen und echtes Sommerfeeling.
Donna Maria startet im September und bohrt für die 2. Stammstrecke drei Kilometer unter München.
Zum Augustbeginn drohen lange Staus: Der ADAC warnt vor einem besonders vollen Ferienwochenende.
Das Voting zum Jugendwort des Jahres 2026 hat begonnen. Zehn Begriffe sind noch im Rennen.
DESK
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
Bayern steht ein sehr heißer Dienstag bevor. Danach steigt das Risiko für Gewitter und Waldbrände.
34-Jähriger stirbt nach Festnahme in München. LKA und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Im Englischen Garten half die Feuerwehr München einem Mann mit schwerer Atemnot nach einem Insektenstich.
In Münchens Freibädern wartet in den Sommerferien ein kostenloses Mitmachprogramm auf Kinder und Jugendliche.













