Lebensmittel bestellen
Lebensmittel online einkaufen
Stand 24.01.23 - 20:22 Uhr
0
Den Wocheneinkauf einfach bequem von Zuhause erledigen: Online-Lebensmittel-Lieferservice machen es möglich. Aber welcher Anbieter ist der richtige für dich? Wir verraten es dir.
Worauf ist bei der Anbieterauswahl zu achten?
Vielleicht gehören Sie auch zu den Leuten, die den mindestens einmal wöchentlich notwendig werdenden Einkauf gerne aufschieben. Verübeln kann man Ihnen dieses Verhalten nicht, denn volle Geschäfte und Straßen sorgen dafür, dass dieses Unterfangen doch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
- Anzeige -Sehr viele insbesondere jüngere Menschen verzichten vor allem im urbanen Umfeld auf ein eigenes Auto, was das Einkaufen erst recht mit großem Aufwand verknüpft. Immer mehr Anbieter werben mit einer Online-Lieferung, die einen solchen Einkauf womöglich bald überflüssig werden lassen kann. Worauf sollte bei der Wahl des Anbieters geachtet werden?
Online-Handel von Lebensmitteln: starker Wachstumsmarkt
Egal ob Supermarktkette oder Logistikdienstleister: immer mehr Anbieter drängen auf den Markt der Online-Lebensmittelhändler. In Anbetracht von einem Umsatz von mehr als 44 Milliarden Euro jährlich, welcher über E-Commerce allein in Deutschland bereits heute erwirtschaftet wird, erscheinen die Wachstumsaussichten für das Online-Shopping von Lebensmitteln rosig.
Nach aktuellen Zahlen shoppen bereits 16 % der Bundesbürger Lebensmittel online, Tendenz steigend. Wenn du diesen Service einmal testen willst, solltest du dich zunächst über die Verfügbarkeit informieren. Rewe und Edeka sind derzeit dabei, den eigenen Lieferdienst zu erweitern – was auch dringend geboten erscheint: selbst viele Großstädte werden durch die Lieferdienste noch nicht erfasst.
Klar ist natürlich auch, dass sich das Geschäft mit der Lebensmittellieferung lohnen muss. Die Margen im Einzelhandel sind gering; hohe Lieferkosten ist der Kunde kaum bereit zu zahlen.
Newcomer in DHL-Kooperation: allyouneedfresh
Branchenfremde Newcomer wie z.B. allyouneedfresh.de haben es hier insofern leichter, weil bereits auf ein Logistiknetzwerk zurückgegriffen werden kann. Der Marktplatz Allyouneed ist in Kooperation mit DHL aufgebaut worden; und so überrascht es auch kaum, dass selbst frische Lebensmittel bundesweit geliefert werden können.
Hinsichtlich der Versandkosten wird ebenso ein eigener Weg gegangen, der insbesondere für größere Bestellungen lohnenswert erscheint: ab einem Bestellwert von 40 Euro entfallen die Versandkosten, darunter müssen moderate 4,90 Euro an Versandkosten getragen werden.
Diese Gebühr dürften viele Kunden zu zahlen bereit sein, denn durch den Verzicht auf die Autofahrt werden natürlich auch Kosten eingespart. Konkurrent Rewe online berechnet hingegen nur 2,90 Euro als Versandkosten, dafür wird erst ab einem Bestellwert von 100 Euro versandkostenfrei geliefert. Außerdem beträgt der Mindestbestellwert 40 Euro, weshalb die Supermarkt-Kette für Singles vermutlich kaum in Betracht kommt.
Unterschiedliches Liefersortiment
Ein anderer Aspekt, der vor der Auswahl des Online-Supermarktes beachtet werden sollte, ist das Liefersortiment. Bei einigen Anbietern ist das Sortiment im Vergleich zum Ladengeschäft stark eingeschränkt, vor allem Tiefkühlprodukte fehlen häufig.Andere Frische-Lieferdienste berechnen für die Anlieferung von gekühlten Lebensmitteln einen entsprechenden Zuschlag.
Zudem unterscheiden sich die Kosten für die Lebensmittel natürlich wie bei einem konventionellen, stationären Supermarkt auch – idealerweise vergleichen Sie also im Vorfeld die Kosten für ausgewählte Lebensmittel.
Fazit: diverse Aspekte bei der Anbieterauswahl berücksichtigen
So zeigt sich am Ende: bei der großen Auswahl vieler unterschiedlicher Online-Supermärkte ist es gar nicht einfach, den Überblick zu behalten. Wenn du nicht gerade in einer der deutschen Metropolen wohnst, solltest du zunächst die Verfügbarkeit überprüfen. Auch das Preisniveau und die Höhe der Versandkosten unterscheiden sich; viele Lieferanten schränken das Sortiment zudem stark ein oder erheben einen Mindestbestellwert.
Mehr Beiträge und Themen
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
DESK
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.









