Ferienbetreuung in Corona-Zeiten
Zusätzliche Ferienangebote für Kinder und Jugendliche in Bayern
Stand 26.06.20 - 13:53 Uhr
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Vor allem Eltern, die ihren Jahresurlaub aufgrund der Betreuung ihrer Kinder wegen Corona weitgehend aufbrauchen mussten, haben es in den kommenden Sommerferien schwer. Nun soll eine Lösung her, so dass Eltern entlastet werden. Mehr Infos findest du hier.
Foto: Shutterstock
Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring soll Eltern entlasten
Kultusminister Michael Piazolo und Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR) haben am 26. Juni über ein freizeitpädagogisches Angebot für Schülerinnen und Schüler in den Sommerferien informiert. Es soll ein Angebot mit mit aktiver Ferienbetreuung geschaffen werden.
- Anzeige -So soll die Ferienbetreuung aussehen:
Das Angebot richtet sich an Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6. Damit sollen Eltern unterstützt werden, die ihren Jahresurlaub aufgrund der Betreuung der Kinder während der Corona-bedingten Schließungszeiten von Schulen bereits weitestgehend aufgebraucht haben. Freie und kommunale Träger ermöglichen attraktive Freizeitaktivitäten – der Freistaat Bayern stellt hierfür zusätzliche Fördermittel bereit.
Kultusminister Michael Piazolo: „Es ist mir ein Anliegen, nach den aufreibenden letzten Monaten für die Familien ein Angebot mit aktiver Ferienbetreuung zu schaffen – dafür ist der BJR mit seiner Erfahrung und Professionalität der ideale Partner. Eltern können den Sommerferien nun viel entspannter entgegensehen. Und die Kinder können sich auf erlebnisreiche Ferienwochen freuen.“
[MD_Portal_Script ScriptID="9217250" location="leftALone"]Besonders Kinder und junge Menschen sind von den Auswirkungen der Pandemie betroffen
„Kinder und Jugendliche brauchen in den Sommerferien gute Angebote – auch, um einen Ausgleich zu den belastenden Erfahrungen während der Corona-Pandemie zu schaffen“, so Matthias Fack. Denn von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie waren und sind Kinder und junge Menschen besonders betroffen. Nicht nur die täglichen sozialen Kontakte in der Schule entfielen, sondern auch die außerschulischen Freiräume wie etwa die Treffen in Kinder- und Jugendgruppen oder Besuche von Jugendtreffs. Die Ferienzeiten an Ostern und Pfingsten verbrachten viele Kinder im Rahmen von Notbetreuungen an der Schule.
Ferienportal: Interessierte Träger können Ferienangebote einstellen
In Kooperation mit dem Kultusministerium hat der BJR heute ein digitales Ferienportal freigeschaltet, auf dem interessierte Träger ihre Ferienangebote einstellen können. Dort können sich Eltern in Kürze direkt informieren und dann unmittelbar auf die Träger zugehen, um ihr Kind für ein konkretes Ferienangebot anzumelden.
- Anzeige -„Wir haben über unsere Schulen eine bayernweite Bedarfsabfrage gestartet“, so Kultusminister Prof. Dr. Piazolo. „Damit können wir zeitnah detaillierte Angaben zu den Bedarfslagen an den einzelnen Schulstandorten übermitteln und bei einer regional besonders hohen Nachfrage mit der örtlichen Trägerlandschaft nach Lösungen suchen.“
Wiederöffnung der Jugendarbeit in Bayern
Der BJR kann bei der Schaffung zusätzlicher Angebote auf Strukturen und auf die Expertise der Jugendarbeit zurückgreifen. „Wir haben die Wiederöffnung der Jugendarbeit in Bayern frühzeitig und verantwortungsbewusst begleitet und geben weiterhin Handlungssicherheit für die Träger“, versichert Fack.
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