Neue Pläne fürs Backstage
Millionenschwere Umbaupläne: Das Backstage soll größer werden
Stand 30.07.25 - 11:38 Uhr
Das Backstage soll nach unsicheren Jahren weiterhin Kulturstandort in München bleiben. Nach den neuen Plänen soll es noch größer und nachhaltiger werden.
©MKNG Architektur/Backstage Concerts GmbH
Modernes Eventzentrum mit Multifunktionshalle
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Zweifel um die Zukunft des Backstages. Nun ist klar, dass einer der wichtigsten Konzert- und Veranstaltungsorte in München bleiben wird und sogar noch größer wird. Das beliebte Veranstaltungsgelände soll zu einem modernen Eventzentrum umgebaut werden. Das Highlight: eine Multifunktionshalle, die für bis zu 4000 Personen Platz bieten soll.
- Anzeige -Die neuen Pläne sehen vielfältige Veränderungen vor: ein unterirdischer Techno-Club, ein Parkhaus, ein Sportplatz, ein Biergarten, Grünflächen und ein Konferenz- und Veranstaltungssaal sollen entstehen. Die Pläne der Architekten sehen außerdem eine Begrünung der Dächer vor, was einerseits zum Lärmschutz beitragen soll und andererseits ökologische Gründe hat. Zudem sehen die neuen Pläne eine energieneutrale Nutzung vor. Der umgebaute Veranstaltungsort soll soviel Energie produzieren, wie er verbraucht.
Das Backstage bleibt weiterhin Kulturstandort
Das Kulturzentrum geht von einer Umbaudauer von drei Jahren aus und könnte 2029 bereits genutzt werden, sollte alles nach Plan verlaufen. Die Bauvorhaben sollen während des laufenden Betriebs durchgeführt werden. Die Kosten für den Umbau belaufen sich nach aktuellen Berechnungen auf 35 Millionen Euro. Für das Backstage, das ohne staatliche Förderung auskommt, ist dies ein hoher Betrag.
Das Backstage soll auch in Zukunft eine zentrale Rolle als Kulturzentrum in München spielen – es bleibt auch in Zukunft Anlaufstelle für Livemusik und alternative Kultur.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








