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Bisher nur in Berlin

Neubau im Tierpark Hellabrunn: Pandazuwachs aus China

Stand 21.01.26 - 15:02 Uhr

Der Tierpark Hellabrunn bekommt Zuwachs aus China. Zwei Riesen-Pandas kommen im Rahmen der Panda-Diplomatie nach München.

Neubau im Tierpark Hellabrunn: Pandazuwachs aus China
©pexels

Neuer Besuchermagnet im Tierpark Hellabrunn

München (dpa) – Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat zwei Riesenpandabären für den Münchner Tierpark Hellabrunn bestätigt. Die Tiere seien eine Leihgabe von China und würden spätestens 2028 einziehen, sagte Söder anlässlich der Vertragsunterzeichnung im Zoo, wo eine neue Anlage für die Neuzugänge gebaut werden soll. Damit wird München nach Berlin der zweite Tierpark in Deutschland mit den Riesenpandas, die in der freien Wildbahn als gefährdet gelten.

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Pro Wildlife kritisiert Millionenkosten

Die Volksrepublik verleiht die Bären seit mehr als 50 Jahren ins Ausland und sichert sich nach Angaben des Berliner Zoos per Vertrag auch das Eigentum an eventuellem Nachwuchs. Ein Vorgehen, dass die Organisation Pro Wildlife kritisch sieht. Pro Paar werde eine Leihgebühr von rund einer Million Euro fällig, hinzu kämen Millionen für den Bau spezieller Gehege.

«Die Haltung und Zucht von Pandas in westlichen Zoos ist kein Beitrag zum Artenschutz, sondern ein finanzielles und politisches Geschäft auf dem Rücken der Tiere», teilte die Organisation mit. Weltweit lebten derzeit rund 60 Pandas in Zoos außerhalb Chinas.

Söders Knuddeltiere

Für Söder geht mit den Tieren dagegen wohl ein Traum in Erfüllung. Als er 2024 die Volksrepublik besuchte, wurden ihm jede Menge Plüsch-Pandas geschenkt. Kameratauglich herzte und küsste der Ministerpräsident die niedlichen Bären. Zudem besuchte er eine Aufzuchtstation. «Sehr, sehr süße Tiere», schwärmte er dort. «Einfach süß und knuddelig.»

Für die Pandas wird ein neues Gehege gebaut, das ca. 18 Millionen Euro kosten wird. Diese Kosten übernimmt der Freistaat Bayern. Es handelt sich um eine Investition in den Artenschutz, die Forschung und internationale Zusammenarbeit. Zudem kosten die Pandas 1 Million Euro Leihgebühr pro Jahr.

Das geplante Panda-Gehege soll im östlichen Teil des Tierparks entstehen und 5.000 qm umfassen – mit Außen- und Innenbereichen, Bambus- und Wasserflächen. Dafür werden die Lamas in das Mühlendorf weichen. Vermutlich werden Paviane, die ebenfalls in der Gegend des Tierparks ihr Gehege haben, abgegeben werden müssen.

Nach der aktuellen Planung des Tierparks soll der Spatenstich noch in diesem Jahr erfolgen. Spätestens 2028 soll das Panda-Gehege eröffnet werden. Der Tierpark plant umfangreiche Informationsangebote zu den Umbaumaßnahmen über die üblichen Kanäle.

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