Sechsmonatige Testphase
WLAN-Testzug: Kostenlos surfen in der Münchner S-Bahn
Stand 20.04.18 - 12:06 Uhr
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Die Bahn schickt einen WLAN-Testzug auf die Schienen. In den nächsten Monaten soll so getestet werden, wie kostenloses WLAN im Münchner Nahverkehr umgesetzt werden kann.

Die Bahn testet WLAN im Nahverkehr
Bei der S-Bahn München ist ab sofort für die nächsten sechs Monate ein sogenannter WLAN-Testzug unterwegs. In diesem Zug können sich die Fahrgäste kostenlos in das „Wifi@DB“ einloggen und lossurfen. Ob man im WLAN-Testzug sitzt, erfährt man durch Aufkleber an den Fenstern und Türen im Zug.
- Anzeige -„Wir wollen mit dem Pilot-Zug testen, wie das WLAN im Alltagsbetrieb der S-Bahn klappt und wie die Fahrgäste das Angebot annehmen“, so Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn München. Per Feedback-Bogen kann jeder Mitfahrer das WLAN-Angebot bewerten – zum einen im Internet, zum anderen über das Anmeldefenster auf ihrem Smartphone.
WLAN im Nahverkehr per Multi-Provider
Um auch im Nahverkehr WLAN anbieten zu können, hat die DB eine technische Lösung für Internet über WLAN entwickelt. Ähnlich wie im ICE werden die Datennetze der drei Mobilfunkanbieter gebündelt. Mit dieser sogenannten Multi-Provider-Lösung wird eine möglichst hohe Bandbreite ermöglicht. Die Fahrgäste können so, unabhängig von ihrem eigenen Datentarif, das Internetangebot nutzen.
Nach Ende der Pilotphase wird die S-Bahn München die Testergebnisse auswerten und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Nahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, zur Verfügung stellen.
Aktionsprogramm „Zukunft S-Bahn München“
Der WLAN-Testzug ist Teil des Aktionsprogramms „Zukunft S-Bahn München“, das die Qualität der S-Bahn für die Kunden spürbar verbessern soll. Das auf mehrere Jahre angelegte Programm bündelt insgesamt bis zu 80 Maßnahmen und ist die Basis bis zur Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke.
Zum Programm gehört die Fahrgastinformation in Echtzeit genauso wie die Einzäunung der Stammstrecke, um Personen aus dem Gleisbereich fernzuhalten. Ziel sind konkrete Verbesserungen bei den Betriebsabläufen, bei der Infrastruktur sowie in der Kundeninformation.
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