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Mit 3.757 Euro

Wiesnkellner vergisst Geldbörse in Bahnhofs-Schließfach

Aktualisiert 24.09.2019 - 14:17 Uhr

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Dank einer ehrlichen Finderin hat ein Wiesnkellner seine Geldbörse mit dem Umsatz von 3.757 Euro wieder! Das war passiert...

Wiesnkellner vergisst Geldbörse in Bahnhofs-Schließfach

Foto: Bundespolizei München

19-Jährige ehrliche Finderin informiert die Bundespolizei

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Dass die Bundespolizei besonders in der Oktoberfestzeit zu Schließfächern in Bahnhöfen gerufen wird, ist Alltag. Häufig werden Gegenstände darin zurückgelassen vergessen. Dass die Beamten aber eine Geldbörse mit 3.757 Euro Bargeld in einem unverschlossenem Schließfach erblicken, ist auch für die Beamten der Bundespolizei eine Ausnahme.

Geldbörse in unverschlossenem Bahnhofsschließfach gefunden

Gefunden hatte die Geldbörse eine 19-jährige Österreicherin aus Graz am Dienstagvormittag (24. September). Gegen 07:30 Uhr informierte sie Beamte der Münchner Bundespolizei, dass sie im Schließfach Nr. 1044 im Münchner Hauptbahnhof eine Geldbörse mit viel Geld entdeckt hatte. Die junge Österreicherin wollte selbst Gepäck im Schließfach verstauen, öffnete das Fach und erblickte darin liegend das Portemonnaie mit dem wertvollen Inhalt.

Die Beamten zählten auf der Wache und hatten am Ende 3.757 Euro Bargeld, einige Dollar- und Yen-Noten vor sich liegen. Da im Portemonnaie auch einige Bier- und Hendl-Gutscheine sowie ein Abrechnungsbeleg aus einem Oktoberfestzelt mit einem Namenshinweis lag, war der Eigentümer, nach Öffnung des Festzeltbüros am Morgen, schnell ausgemacht.

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Das ist über den Besitzer der Geldbörse bekannt

Besitzer der Geldbörse war ein 37-jähriger Wiesnkellner. Dieser hatte sich am Montagabend nach Feierabend noch „einen Absacker genehmigt“ und erklärte, auf dem Heimweg in der U-Bahn eingeschlafen zu sein. Den Weg der Geldbörse des Wiesnkellners, die er mit Kette an einem Schaft am Gürtel befestigt hatte, bis zum Auffinden im Schließfach, kann auch er sich nicht erklären. 

Er dankt der 19-Jährigen sehr herzlich, denn ohne Rückgabe hätte er wohl die noch verbleibenden dreizehn Wiesntage „umsonst“, sprich ohne Lohn gearbeitet. Ein großes Lob also an die ehrliche Finderin!

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