20. bis 23. Januar
Ratskeller-Flohmarkt: Ab 20. Januar kannst du dir coole Schnäppchen sichern
Stand 25.01.26 - 19:53 Uhr
Der Ratskeller in München ist Geschichte – doch bevor das traditionsreiche Lokal endgültig schließt, wird ausgeräumt: Beim großen Flohmarkt ab 20. Januar kannst du dir Möbel, Geschirr und echte Stücke Münchner Geschichte sichern.
© Screenshot Instagram: @ratskellermuenchen
Ratskeller im Rathaus veranstaltet Flohmarkt – Inventar wird verkauft
Der Ratskeller unter dem Münchner Rathaus hat endgültig geschlossen – doch bevor die Türen für immer verriegelt werden, öffnet sich noch einmal ein ganz besonderes Kapitel: Von Dienstag, 20. Januar bis Freitag, 23. Januar 2026, lädt das ehemalige Wirtshaus zum Flohmarkt. Zwischen 10 und 14 Uhr heißt es dann: Alles muss raus!
Zum Verkauf stehen Möbel, Geschirr, Bilder, Leuchter, Erinnerungsstücke – kurzum: Einblicke in 150 Jahre Münchner Wirtshausgeschichte. Die Aktion richtet sich an alle, die sich ein Stück Ratskeller mit nach Hause nehmen möchten – egal ob als Dekostück, Erinnerungsobjekt oder Sammlerstück.
- Anzeige -So funktioniert der Verkauf:
- Zahlung: ausschließlich mit Karte
- Mitbringen: eigene Taschen, Kisten oder Boxen für den Abtransport
- Ort: Ratskeller im Neuen Rathaus, Marienplatz
Der Verkauf ist auf die angegebenen Tage und Uhrzeiten begrenzt – wer etwas ergattern will, sollte also rechtzeitig vor Ort sein.
Warum der Ratskeller schließt
Am 31. Dezember 2025 fiel der letzte Vorhang für das Lokal unter dem Marienplatz. Gründe dafür sind vor allem wirtschaftlicher Natur: Der Investitionsbedarf für Küche und Gasträume wurde auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt. Da das Neue Rathaus selbst ab 2032 umfassend generalsaniert werden soll, lohnte sich eine Zwischenlösung für Wirt Peter Wieser, der den Betrieb seit 1975 führte, nicht mehr.
Die Stadt München bot ihm daher an, den Betrieb Ende 2025 einzustellen – was er „schweren Herzens“ annahm.
Und was passiert jetzt mit den Räumen?
Offiziell ist die Zukunft der Gewölbe unter dem Rathaus noch ungewiss. Allerdings fordern Stimmen aus der Lokalpolitik – etwa die Grünen im Stadtrat – eine kulturelle Zwischennutzung: Clubs, Ausstellungen oder Raum für Jugendkultur stehen im Raum. Denkbar ist vieles – sicher ist nur: Der Ratskeller, wie wir ihn kannten, ist Geschichte.
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