Neue Zollpauschale ab Juli
Pakete von Temu und Shein werden teurer
Stand 26.02.26 - 11:07 Uhr
Bisher waren Kleinsendungen aus China zollfrei, wenn sie weniger als 150 Euro gekostet haben. Ab Juli ändert sich das. Was dahinter steckt und wie viel die Pakete dann teurer sind, erfahrt Ihr hier.
©Pexels
Neuer Pauschalzoll für Produktkategorien
Statt im Geschäft um die Ecke kaufen immer mehr Menschen in Deutschland auf chinesischen Plattformen wie Temu, Shein oder AliExpress. Bisher war das günstiger, weil diese Händler seit Jahren von der Zollfreigrenze profitieren. Alles, was unter 150€ kostete, ist zollfrei geblieben. Das in Kombination mit den niedrigen Versandkosten sorgte dafür, dass viele Produkte günstiger waren als im stationären Handel.
Damit soll jetzt aber Schluss sein!
- Anzeige -Ab Juli 2026 wird’s einen Pauschalzoll geben
Oder anders formuliert: Die Zollfreigrenze wird abgeschafft. Und zwar ab dem 01. Juli diesen Jahres.
Das hat der EU-Rat auf Vorschlag der EU-Kommission beschlossen. Ab da fällt also auch für Waren unter 150 Euro ein Pauschalzoll an. Wie hoch der ausfällt, hängt von der Warenkategorie ab und kann bis zu drei Euro betragen. Wenn eine Sendung mehrere Kategorien enthält, wird die Gebühr auch mehrfach verrechnet.
Zum Verständnis: Wenn Ihr einen Pullover und eine Kaffeetasse bestellt, beträgt der Zoll sechs Euro. Wenn im Paket hingegen zwei Pullover enthalten sind, bleibt es bei drei Euro Zoll.
Die EU will damit den explodierenden Importzahlen entgegenwirken. Laut EU-Kommission erreichten 2024 rund 4,6 Milliarden Kleinsendungen den EU-Markt, mehr als 90 Prozent davon sind aus China importiert worden.
Pauschale nur als Übergangslösung
Ab 2028 sollen aus dem Pauschalzoll dann reguläre Zölle werden. Geplant ist hier ein digitales Zollsystem, bei dem die Einfuhren zentral erfasst werden. Die Einnahmen daraus gehen dann an die EU und auch die Mitgliedsstaaten.
Außerdem wird beraten, ob es eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr geben soll.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
DESK
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.








