Nach Bachauskehr
Auf der Eisbachwelle soll wieder gesurft werden: Reiter nennt Maßnahmen
Stand 04.11.25 - 15:51 Uhr
Der Eisbach in München ohne Surfer, quasi ein Wahrzeichen fällt weg. Oberbürgermeister nennt die Maßnahmen, die sie wieder herstellen sollen.
©95.5 Charivari
Wann kann man wieder auf dem Eisbach surfen?
München (dpa) – Die Eisbachwelle in München soll repariert werden. Ein erster Versuch sei für die kommenden Tage vorgesehen, sagte Mathias Schmidt von der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM) nach einem Gespräch mit Vertretern von Stadt und Freistaat. Nicht nur bei den Surfern ist das Interesse groß, die berühmte Welle aufleben zu lassen. Stadt und Freistaat seien sehr bemüht, eine Lösung zu finden, so Schmidt.
- Anzeige -Die Idee sei, die Wassertiefe des Eisbaches temporär künstlich zu erhöhen, um zu sehen, ob sich die Welle dann wieder aufbaut – und in der Hoffnung, dass sie auch bestehen bleibt, wenn der Wasserstand später wieder auf seine natürliche Höhe zurückgeht, erläuterte Schmidt. Sollte das nicht klappen, gebe es Überlegungen für eine weitere Variante im Zusammenspiel der Wasserstände von Eisbach und Schwabinger Bach.
Dieter Reiter äußert sich zu den nächsten Schritten
Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich bereits zu den kommenden Schritten geäußert. Zuerst soll die Wasserzufuhr erhöht werden, um einen „Kickstart“ bei der Welle zu ermöglichen. Reicht das nicht, wird die Regulierung des Unterwassers geprüft. Im letzten, aufwendigsten Schritt, würde Kies in den Eisbach geschüttet werden, um das Wellental künstlich zu erhöhen.
Nach der jährlichen Bachauskehr, bei der nach Angaben des Baureferats unter anderem das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit wurde, hätte der Surfbetrieb am Freitagabend wieder starten sollen. Allerdings baut sich die Welle seither nicht mehr auf. Bauliche Veränderungen an der Eisbachwelle oder ihrer Seitenbereiche seien bei der Bachauskehr nicht vorgenommen worden, versicherte das Baureferat der Stadt.
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