ADFC Kundgebung
ADFC kämpft für neue Fahrradwege in München
Stand 20.02.24 - 12:58 Uhr
Andreas Schön und Katharina Horn vom ADFC erzählen auf einer Kundgebung, was sie sich in naher Zukunft erhoffen und wie es weiter gehen wird.
©95.5 Charivari
ADFC Kundgebung am Marienplatz
Der ADFC hatte heute am Montag eine Kundgebung am Marienplatz. Dort äußerten Andreas Schön und Katharina Horn (beide Sprecher des ADFC) ihre Vorstellungen und Wünsche für die eventuell bald kommenden Fahrradwege.
Nachhaltigeres Mobilitätsverhalten
Am Mittwoch, 24. Januar, wird es eine Beschlussvorlage geben, wie es nun weiter geht. Die Kosten werden jetzt differenzierter dargestellt, damit sich Mitbürger mehr unter dem ganzen Geschehen vorstellen können. „Wir brauchen ein anderes Mobilitätsverhalten, welches nachhaltiger ist und dies ist der Radverkehr. Das kann man mit relativ wenig Kosten gut und meistens schnell umsetzen“, sagt Katharina Horn.
- Anzeige -„Es wird Zeit, in die Pötte zu kommen!“
Herr Schön wünscht sich ebenfalls, dass die Maßnahmen endlich umgesetzt werden und nicht die ganze Zeit vor und zurück priorisiert wird. „Es wird Zeit, in die Pötte zu kommen“. Die Prioritäten sind der Radweg entlang der Isar, die Lindwurmstraße und die Schwanthalerstraße, das sind die großen Achsen, wo extrem viel Radverkehr ist. Dann kommen noch die kleinen Maßnahmen dazu wie die kleineren Stücke, die im Netzzusammenhang wichtig sind. Genauso wie die Strecken, auf denen am meisten Unfälle passieren, damit sich keiner mehr in die Queere kommt.
Für den nächsten Winter hofft man darauf, dass die Fahrradwege schneller von Schnee befreit werden und ein wenig Salz gestreut wird, aber nur wo es wirklich nötig ist, um der Umwelt nicht allzu sehr zu schaden.
Für Mittwoch wünscht Herr Schön sich, dass jetzt aufgehört wird, Gründe zu finden, um das Projekt aufzuschieben, sondern dass es jetzt umgesetzt wird. Ein Datum, wann die Umsetzung fertig wäre, steht noch nicht fest.
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