Test 2025
Stiftung Warentest: Zwei Mal schafft Sonnencreme „sehr gut“ – und sie sind richtig günstig
Stand 28.04.25 - 14:56 Uhr
Top-Schutz für wenig Geld: Stiftung Warentest hat Körper- und Gesichtssonnencremes geprüft. Welche Produkte 2025 wirklich schützen – jetzt hier lesen!
© shutterstock
Testsieger Sonnencreme 2025: Günstig, sicher, top bewertet
Endlich Frühling in München – und passend zum Sonnenstart gibt’s neue Testergebnisse für Sonnencremes. Die Stiftung Warentest hat 20 Produkte geprüft. Das überraschende Ergebnis: Guter Sonnenschutz muss nicht teuer sein – und manche Luxusmarken enttäuschen. Die Gewinner: Gute Sonnencreme gibt’s schon ab zwei Euro.
- Anzeige -Nur zwei Produkte konnten im aktuellen Test der Stiftung Warentest wirklich überzeugen:
- Edeka Sun D’Or Sonnenspray LSF 30 – Note sehr gut (1,4) – Preis: ca. 1,92 Euro pro 100 ml
- Rossmann Sunozon Sonnenspray LSF 30 – Note sehr gut (1,5) – Preis: ca. 2,15 Euro pro 100 ml
🏆 Besonders das Edeka-Spray sticht heraus: Es bietet sehr guten Schutz, enthält keine kritischen Inhaltsstoffe und lässt sich angenehm auftragen.
Damit beweist der Test: Wer clever einkauft, schützt seine Haut top – und spart dabei ordentlich Geld.
Die Verlierer: Teuer heißt nicht besser
Sechs Produkte fielen bei Stiftung Warentest durch – teils zu wenig UV-Schutz, teils mangelhafte Inhaltsstoffe. Besonders enttäuschend:
- Garnier Ambre Solaire
- Lush Million Dollar Sun Cream (kostet über 40 € pro 100 ml!)
- Naturkosmetika von i+m und Lavera
Alle bekamen die Note „mangelhaft“ – trotz teils extrem hoher Preise.
Sonnencreme: Darauf solltest du achten
- Lichtschutzfaktor (LSF): Für helle Hauttypen wird LSF 30 oder höher empfohlen.
- Breitbandschutz: Produkte sollten sowohl gegen UVA- als auch gegen UVB-Strahlen schützen.
- Richtige Menge: Für einen Erwachsenen werden etwa drei Esslöffel Sonnencreme pro Anwendung empfohlen.
- Nachcremen: Vor allem nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen unbedingt neu eincremen!
🌞 Schon im Frühling sind die UV-Werte hoch genug, um Schäden zu verursachen – Sonnenschutz gehört jetzt einfach dazu.
Neu im Test: Sonnencremes speziell fürs Gesicht
Neben klassischen Sonnencremes hat Stiftung Warentest diesmal auch 14 spezielle Sonnencremes fürs Gesicht unter die Lupe genommen. Denn gerade hier ist die Haut besonders empfindlich – und Sonnenschutz spielt eine riesige Rolle für ein jugendliches Hautbild.
Die Sieger unter den Gesichtssonnencremes:
- Eucerin Oil Control Face Sun Gel-Creme – Note gut (1,7)
(Preis: rund 22,45 Euro für 50 ml) - Preis-Leistungs-Tipp:
Sundance Med Ultra Sensitiv Sonnenfluid (dm) – Note gut (1,8)
(Preis: ca. 5,25 Euro für 50 ml)
👉 Beide Produkte überzeugen mit sehr gutem UV-Schutz, angenehmem Hautgefühl und einfacher Anwendung.
Überraschung im Test: Nicht jede Luxus-Creme schützt wirklich
Eigentlich hätte ein Produkt von Müller den Testsieg geholt – doch da sich die Rezeptur inzwischen geändert hat, wurde es nicht mehr gewertet.
Richtig schlecht schnitt dagegen die teure Jungglück Sonnencreme SPF50 ab. Sie versagte beim Schutz vor UV-Strahlung und bekam die Note mangelhaft (5,0). Der Grund: Sie setzt ausschließlich auf den mineralischen Filter Zinkoxid – und der kann laut Stiftung Warentest gerade bei hohem LSF oft nicht zuverlässig genug schützen.
Braucht man wirklich eine spezielle Gesichtssonnencreme?
Grundsätzlich kann man auch normale Sonnencreme im Gesicht verwenden. Aber: Gesichtscremes sind oft leichter, ziehen schneller ein und hinterlassen keinen fettigen Film. Besonders bei empfindlicher Haut oder Neigung zu Akne lohnt sich der Griff zu speziell formulierten Produkten. Normale Sonnencremes können leichter in die Augen laufen – unangenehm!
🎯 Tipp der Stiftung Warentest: Wer Wert auf Komfort und Hautgefühl legt oder besonders empfindliche Gesichtshaut hat, sollte lieber zu einer guten Gesichts-Sonnencreme greifen.
Fazit: Sonnencreme-Test zeigt – Guter Schutz muss nicht teuer sein
Ob für Körper oder Gesicht: Der neue Test der Stiftung Warentest zeigt deutlich, dass günstige Produkte oft besser schützen als teure Marken. Und gerade jetzt, wo die Sonne langsam an Kraft gewinnt, gilt mehr denn je: Eincremen – und zwar richtig!
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