190. Oktoberfest
Bilanz zur Wiesn 2025: Ein durchweg historisches Oktoberfest
Stand 05.10.25 - 14:11 Uhr
6,5 Millionen Menschen, doch manche standen vor verschlossenen Toren. Was der Wiesn-Chef zu den Fehlern beim Besucheransturm sagt – und wie Gäste im Gedränge reagierten.
©Felix Hörhager/dpa
Achterbahn-Wetter beim 190. Oktoberfest
München (dpa) – Zum Abschluss des 190. Oktoberfestes in München hat Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) Fehler beim Umgang mit dem Besucherandrang eingeräumt. «Wir haben reagiert, aber nicht so, wie wir uns das selber gerne gewünscht hätten», sagte er. Hauptgrund dafür sei gewesen, dass die Situation zu spät erkannt worden sei.
Nach seinen Angaben kamen 6,5 Millionen Menschen auf die Wiesn. Im vergangenen Jahr waren es nach offiziellen Angaben 6,7 Millionen Besucherinnen und Besucher. Den Rückgang führt Scharpf auf die zeitweilige Sperrung der Theresienwiese zurück.
Hitze, Überfüllung, Bombenalarm – ein historisches Oktoberfest
Die Wiesn 2025 dürfte gleich aus mehreren Gründen in die Geschichte eingehen. Gleich an zwei Tagen musste das komplette Oktoberfest-Gelände wegen Überfüllung gesperrt werden. Ein Tag fiel beinahe komplett aus, weil die Theresienwiese nach einer Bombendrohung stundenlang abgesucht wurde und gesperrt blieb – und der Tag des Anstichs wurde mit 31 Grad der heißeste Oktoberfest-Tag aller Zeiten.
Besonders die erste Sperrung wegen Überfüllung hatte für viel Kritik gesorgt, auch wegen unklarer Ansagen an die Festgäste. Viele berichteten von Angst im Gedränge. Erst nach etwa einer Stunde entspannte sich die Lage.
Wiesnstatistiken 2025
- Käsespätzle und Hendl beliebteste Gerichte
- Plus bei Speisen von 5-6 Prozent bei den großen Zelten
- Plus bei Speisen von 3-4 Prozent bei kleineren Zelten
- „Wilde“ Fahrgeschäfte waren beliebter denn je
- Wiesnhit: „Bella Napoli“ und „Wackelkontakt“
- Polizei spricht von normalem Einsatzgeschehen auf dem Festgelände
- Wiesn verlief für die Feuerwehr ohne gravierende Vorkommnisse
- Aicher Ambulanz spricht von herausfordernder Wiesn: 28 Prozent mehr Einsätze (auch wegen des Hitzewochenendes)
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