Wasser-Cent, neue Bußgelder und Sprit wird teurer
Das ändert sich im Juli 2026 für Münchnerinnen und Münchner
Stand 01.07.26 - 16:27 Uhr
Wie viel teurer Sprit wird, welche neuen Bußgelder beschlossen wurden und alle weiteren Änderungen ab Juli erfahrt ihr hier.
©Michael Hofmann auf Pixabay
Im Juli 2026 ändern sich in Deutschland viele Regeln, die den Alltag betreffen – vom Tanken über Reisen und Online-Shopping bis hin zu Reparaturen und neuen Vorgaben im Straßenverkehr. Besonders für jüngere Verbraucher dürften vor allem teurere Spritpreise, mögliche Änderungen bei Flugkosten, neue Regeln für Bestellungen aus dem Ausland und das kommende Recht auf Reparatur interessant sein.
Tankrabatt läuft aus
Ab dem 1. Juli 2026 endet der Tankrabatt. Damit fällt die befristete Steuersenkung auf Benzin und Diesel weg, und Tanken kann wieder spürbar teurer werden. Zuletzt lag die Entlastung bei rund 17 Cent pro Liter.
Steuer auf Flugtickets sinkt
Ebenfalls zum 1. Juli 2026 sinkt die Steuer auf Flugtickets. Dadurch könnten Flüge günstiger werden. Ob die Airlines diesen Vorteil tatsächlich an ihre Kunden weitergeben, bleibt aber offen.
Recht auf Reparatur kommt
Ende Juli 2026 tritt in Deutschland das Recht auf Reparatur in Kraft. Hersteller müssen bestimmte Elektrogeräte künftig länger reparierbar halten. Für Verbraucher kann es dadurch einfacher und oft auch günstiger werden, Geräte reparieren zu lassen statt sie direkt zu ersetzen.
Neue Gebühren für Bestellungen aus dem Ausland
Bei günstigen Bestellungen aus dem Ausland, vor allem bei Waren unter 150 Euro, greifen neue Zollregeln. Besonders betroffen sein könnten Online-Käufe über Plattformen mit sehr günstigen Angeboten. Für Verbraucher kann das Bestellen dadurch teurer werden.
Wassercent startet in Bayern
Ab dem 1. Juli 2026 gilt in Bayern der neue Wassercent. Für viele Nutzer von Grundwasser wird Wasser damit teurer. Auch private Haushalte könnten die zusätzlichen Kosten über ihren Wasserversorger zu spüren bekommen.
Neue Vorgaben für Auto und Wohnmobil
Ab dem 7. Juli 2026 gelten neue EU-Sicherheitsregeln für neue Autos und Wohnmobile. Vorgeschrieben sind zusätzliche Assistenzsysteme. Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich nichts, bei Neufahrzeugen könnten die Preise aber steigen.
Neue Regeln bei Bußgeldern
Im Juli 2026 ändern sich auch Vorgaben rund um Bußgeldbescheide und den Handel mit Punkten in Flensburg. Unter anderem wird die Verjährungsfrist länger. Wer falsche Angaben macht oder Punkte übernimmt, muss mit teuren Folgen rechnen.
Steuer und Alltag werden digitaler
Bei der Steuererklärung kommen neue Fristen und zusätzliche digitale Hilfen. Genannt wird vor allem die App MeinElster+, die vieles einfacher machen soll. Auch im Straßenverkehr werden Verfahren in einigen Bereichen digitaler.
Sommerferien starten fast überall
Im Laufe des Julis beginnen in fast allen Bundesländern die Sommerferien. Nur Bayern ist später dran: Dort starten die Ferien erst am 3. August 2026.
Mindestlohn in der Pflege steigt
Ab Juli 2026 bekommen viele Beschäftigte in der Pflege mehr Geld. Der Mindestlohn in Pflegeberufen wird erneut angehoben. Das betrifft zahlreiche ambulante und stationäre Einrichtungen.
Neue Regeln für Minijobs
Auch bei Minijobs gibt es ab Juli 2026 Änderungen. Beschäftigte können eine frühere Befreiung von der Rentenversicherungspflicht wieder zurücknehmen. Das kann später Auswirkungen auf die eigene Rente haben.
Bürgergeld wird zur Grundsicherung
Ab dem 1. Juli 2026 startet die neue Grundsicherung für Arbeitssuchende. Damit endet das Bürgergeld in seiner bisherigen Form. Mit der Reform ändern sich Bezeichnung, Regeln und Voraussetzungen – etwa bei Vermögen, Wohnkosten und Sanktionen.
Rente steigt im Juli
Viele Rentnerinnen und Rentner bekommen ab dem 1. Juli 2026 mehr Geld. Grund für die Rentenerhöhung ist die positive Lohnentwicklung. Für viele Haushalte bedeutet das eine spürbare Entlastung.
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