Wassersparen
Hitzewelle in München: SWM rufen erneut zum Wassersparen auf
Stand 30.06.26 - 09:15 Uhr
Der Wasserverbrauch in München bleibt zu hoch. Die SWM bitten darum, Trinkwasser vorerst nur gezielt zu nutzen.

©pexels
Hitzewelle in München: SWM erhöhen den Druck beim Wassersparen
Die Hitzewelle in München treibt den Wasserverbrauch deutlich nach oben. Die Stadtwerke München fordern deshalb erneut dazu auf, Trinkwasser bis auf Weiteres nur sparsam und gezielt zu nutzen.
Die Stadtwerke München (SWM) erneuern ihren Appell zum Wassersparen. Bereits in der vergangenen Woche baten sie die Münchnerinnen und Münchner um einen bewussten Umgang mit Trinkwasser. Bislang blieb der Effekt jedoch aus. Der Verbrauch im Münchner Trinkwassernetz ist weiter zu hoch. Statt der üblichen 300 bis 350 Millionen Liter liegt der Bedarf zeitweise bei mehr als 400 Millionen Litern pro Tag.
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Nach Angaben der SWM sollte Trinkwasser vorerst nur noch für Trinken, Kochen, Hygiene und medizinische Zwecke genutzt werden. Die Versorgung in München ist zwar weiterhin stabil. Trotzdem setzen die anhaltende Hitze und fehlende Niederschläge die Wasserressourcen unter spürbaren Druck.
Hier solltet ihr jetzt Wasser sparen
Vor allem in den kommenden Tagen kommt es darauf an, unnötigen Verbrauch zu vermeiden. Die SWM raten dazu, Gärten und Rasenflächen möglichst nicht oder nur sehr zurückhaltend zu bewässern. Auch Pools und Planschbecken sollten vorerst nicht mehr befüllt werden. Autowäschen lassen sich ebenfalls verschieben.
Warum Wassersparen jetzt so wichtig ist
Der sparsame Umgang mit Wasser ist nicht nur in einer Hitzewelle entscheidend. Wer bewusst mit Trinkwasser umgeht, schützt Grundwasser und wertvolle Trinkwasservorkommen. Gleichzeitig fällt weniger Abwasser an, das später mit hohem Energieeinsatz gereinigt werden muss. Wassersparen entlastet damit nicht nur das Netz, sondern auch die Umwelt.
Viele kleine Schritte machen einen Unterschied
Schon einfache Veränderungen im Alltag können helfen: kürzer duschen, den Wasserhahn nicht laufen lassen und Wasch- oder Spülmaschinen nur voll beladen einschalten. Wenn viele Menschen mitziehen, kann der Verbrauch spürbar sinken.
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