Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung
Amok-Verdacht: Zwei Mädchen an Gymnasium in Oberbayern schwer verletzt – 16-Jähriger festgenommen
Stand 08.07.26 - 15:25 Uhr
Es soll sich um eine Amoktat handeln: In Schongau in Oberbayern hat ein Mann mehrere Menschen an einem Gymnasium teils schwer verletzt. Das ist bisher bekannt.
©Ingo Kramarek auf Pixabay
Update (8. Juli, 15:23 Uhr)
Am Welfengymnasium in Schongau ist am Mittwoch um 12:50 Uhr ein Großeinsatz ausgelöst worden, nachdem mehrere verletzte Personen gemeldet worden waren. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Mädchen schwer verletzt.
Ein 16-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von einem Einzeltäter aus.
Die Polizei spricht von einem Amok-Verdacht. Das Schulgebäude wird weiter durchsucht, während Lehrkräfte in Sicherheit gebracht und Schülerinnen und Schüler an ihre Eltern übergeben wurden.
Hinweise auf weitere Tatverdächtige oder eine akute Gefahr gibt es derzeit nicht.
Ursprungsmeldung:
Mehrere Verletzte an Gymnasium in Oberbayern
An einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sind nach Angaben der Polizei mehrere Menschen verletzt worden. Ein Polizeisprecher hat gegenüber dem BR erklärt, dass es sich wohl um eine einstellige Personenanzahl handelt.
Tatverdächtiger festgenommen
Die Polizei teilte mit, dass der mutmaßliche Täter nach dem Vorfall in Schongau festgenommen wurde. Wie viele Personen insgesamt verletzt wurden und wie schwer ihre Verletzungen sind, wird derzeit noch ermittelt.
Großeinsatz am Welfen-Gymnasium
Zuvor hatte die Polizei erklärt, mit einem größeren Aufgebot am Welfen-Gymnasium im Einsatz zu sein. Zu den Hintergründen machten die Beamten zunächst keine näheren Angaben. Menschen in der Umgebung wurden jedoch aufgefordert, das Gebiet zu meiden.
Hinweise auf mögliche Amoktat
Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks soll ein Polizeisprecher erklärt haben, dass es Hinweise auf eine mögliche Amoktat gebe. Weitere bestätigte Informationen dazu liegen bislang nicht vor.
Laut der „Bild“ sollen den Opfern Stichverletzungen zugefügt worden sein.
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