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Wasserpegel auf Tiefstand

Um Wasser zu sparen: München schaltet städtische Brunnen zeitweise ab

Stand 30.06.26 - 17:10 Uhr

Stadt München ergreift Notmaßnahmen und ruft zum Wassersparen auf - zehn Brunnen werden abgeschaltet

Um Wasser zu sparen: München schaltet städtische Brunnen zeitweise ab
©Charivari

Wasserpegel auf Tiefstand: München ruft zum Wassersparen auf

In München wird das Wasser knapp: Nach der Rekordhitze der vergangenen Tage ist der Trinkwasserverbrauch deutlich gestiegen. Gleichzeitig hat es im Frühjahr so wenig geregnet, dass sich deutlich weniger Grundwasser neu bilden konnte. Nach Angaben der Stadt sind die Entnahmekapazitäten der Stadtwerke München deshalb fast ausgeschöpft.

Taskforce koordiniert weitere Schritte

Oberbürgermeister Dominik Krause hat eine Taskforce einberufen, die weitere Maßnahmen abstimmen soll. Nach Angaben der Stadt ist die Trinkwasserversorgung in München derzeit zwar gesichert. Sollte der Verbrauch aber weiter auf hohem Niveau bleiben, könnten zusätzliche Schritte nötig werden.

Bereits jetzt setzt die Stadt erste Sparmaßnahmen um. So werden besonders wasserintensive Zierbrunnen vorübergehend abgeschaltet oder in ihrer Laufzeit reduziert. Auch bei Grünanlagen, Sportflächen, Schulschwimmbädern, der Reinigung städtischer Gebäude und beim Fuhrpark soll Wasser eingespart werden.

Diese Brunnen werden abgeschaltet

Von der Maßnahme betroffen sind folgende Brunnen:

  • Marienplatz: Fischbrunnen
  • Alter Botanischer Garten: Neptunbrunnen
  • Petuelpark: Küchengarten/Wasserdüsen
  • Reindl-/Saherstraße: Mutter mit Kind
  • Münchner Freiheit: Kaskaden
  • Thierschplatz: Ceresbrunnen
  • Arthur-Kutscher-Platz: Arthur-Kutscher-Brunnen
  • Waisenhausstraße: Hubertusbrunnen
  • Altostraße (Giglweg): Dorfbrunnen / Giglbrunnen
  • Regerplatz: Reiherbrunnen

Zehn der insgesamt 150 Zierbrunnen sollen innerhalb von ein bis zwei Werktagen abgeschaltet werden. Nach Angaben der Stadt lässt sich dadurch der Wasserverbrauch aller Brunnen um 43 Prozent senken. Zusätzlich wird bei 56 Brunnen mit Zeitschaltuhr die tägliche Laufzeit von 14 auf 10 Stunden reduziert. Künftig laufen sie von 10 bis 20 Uhr. Damit sollen die Brunnen in den heißesten Stunden weiter für Abkühlung sorgen und zugleich rund 30 Prozent Wasser einsparen.

Stadt ruft zum Wassersparen auf

Auch die Münchnerinnen und Münchner werden gebeten, beim Wassersparen mitzuhelfen. Die Stadt und die Stadtwerke empfehlen, auf das Bewässern von Gärten und Rasenflächen, das Befüllen von Pools und Planschbecken sowie auf Autowäschen möglichst zu verzichten. Auch wer duscht statt badet, kann den Wasserverbrauch deutlich senken.

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