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Automobil

Erhöhung der Kfz-Steuer: Diese Autos werden bald teurer

Aktualisiert 16.06.2020 - 12:03 Uhr

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Die Kfz-Steuer soll erhöht werden. Für welche Autos du künftig mehr Geld bezahlen musst, erfährst du hier

Erhöhung der Kfz-Steuer: Diese Autos werden bald teurer

Foto: Pixabay

FĂĽr diese Autos zahlen Verbraucher kĂĽnftig mehr Geld:

Am Freitag, den 12. Juni wurde die Neuregelung für die Erhöhung der Kfz-Steuer beschlossen. Verbraucher müssen somit mehr Geld für ihre Autos zahlen. Dadurch wollen die Regierungsparteien die Deutschen dazu motivieren, klimafreundlichere Autos zu kaufen. Die Steuererhöhung soll ab 2021 in Kraft treten.

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Wozu die Erhöhung der Kfz-Steuer?

Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung die Kohlendioxid-Emissionen um 55 Prozent im deutschen Verkehr verringern. Immer mehr Personen neigen dazu sich große „Spritschlucker“, die eine große Menge an CO2 ausstoßen, zu kaufen. Durch die Steuererhöhung sollen Käufer dazu angeregt werden einen umweltfreundlicheren Neuwagen zu kaufen.

Betrifft mich die Steuererhöhung?

Die gute Nachricht vorneweg: Bereits zugelassenen Autos sind von der Neuregelung ausgeschlossen. Auch wer ein Familienauto oder typischen Kleinwagen wie z.B. ein Opel Corsa kauft, wird kaum etwas von der Änderung bemerken. Elektroautos sind sogar zehn Jahre ganz von der Kfz-Steuer ausgenommen. Bemerkbar macht sich die Erhöhung vor allem bei SUV’s und Sportwagen.

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Steuerfreibetrag von 30 Euro

Ab sofort gilt ein Steuerfreibetrag von 30 Euro für all die, die ein spritsparendes Auto besitzen. Der Steuerfreibetrag gilt jedoch nur bis zu einem Schwellenwert von 95 Gramm CO2/km. Das bedeutet: Für die Spritsparer gibt es einen Steuerbonus von 30 Euro für die nächsten maximal fünf Jahre.

Bundestag muss Beschluss noch zustimmen

Bevor die Neuregelung jedoch umgesetzt werden kann, muss der Bundestag der Regelung noch zustimmen. "Im parlamentarischen Verfahren werden wir prüfen, ob man an der einen oder anderen Stelle noch einmal nachjustieren muss", äußert sich SPD-Fraktionsvize Sören Bartol gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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