Elefanten in Deutschland
Warum Deutschland 20.000 Elefanten geschenkt bekommen könnte
Stand 04.04.24 - 14:14 Uhr
Deutschland könnte bald 20.000 Elefanten geschenkt bekommen - weil die Einfuhr von Jagdtrophäen verboten wird. Was hat es damit auf sich und wie ernst gemeint ist diese Drohung?
©Shutterstock.com
Präsident möchte, dass Deutschland 20.000 Elefanten aufnimmt
Botsuanas Präsident Mokgweetsi Masisi möchte, dass Deutschland 20.000 Elefanten aus seinem Land aufnimmt. Grund dafür ist das neue Verbot von Wildtier Jagdtrophäen. Dies sorgt laut Masisi im südafrikanischen Staat für Wilderei und Armut. Es gäbe jetzt schon eine Überpopulation an Elefanten in Botswana, weswegen Mokgweetsi Masisi es komplett ernst meint mit der Lieferung der Elefanten.
- Anzeige -Menschen werden tot getrampelt, Ernten vernichtet und Dörfer verwüstet
Wenn die Jagd eingestellt wird, dann kann man den Bestand der Elefanten auch nicht mehr steuern. In Botswana kriegen die Tiere 40 % der Landfläche zur Verfügung gestellt. Masisi erklärt, dass bereits 8000 Elefanten an Angola verschenkt wurden und weitere an Mosambik gegeben werden sollen, da die Überpopulation gefährlich für alle in Botswana ist. Dieses Angebot kriegt nun auch die Bundesrepublik Deutschlands und ein Nein wird von dem Präsidenten nicht akzeptiert.
Der Präsident möchte, dass die Elefanten frei in Deutschland herumlaufen. Er möchte sehen, wie es Frau Lemke (Bundesumweltministerin, die Grünen) damit ergeht, da das deutsche Wetter schon schlimm genug für die Elefanten sei. Der Präsident ist sehr aufgebracht, da er den Preis dafür zahlt, dass die Tiere bei ihm erhalten bleiben. Er attackiert die Bundesumweltministerin und fordert sie auf, das Geschenk anzunehmen, wenn ihr die Tiere wichtig sind.
Dumizweni Mthimkhulu, der Umweltminister von Botsuana, warnte bei seinem letzten Besuch in Berlin bei der Bundesregierung davor, Verschärfung der Einfuhr von Jagdtrophäen einzuführen. Lemke wurde von ihm nach Botswana eingeladen, um sich die Lage vor Ort anschauen zu können – diese Einladung wurde jedoch bislang abgelehnt.
Finanzielle Probleme in Botswana
Der Regierung von Botswana ist es wichtig, dass die Einfuhr von Jagdtrophäen nicht verboten wird, da diese eine wichtige Einkommensquelle für sie ist. Ungefähr 50 Gemeinden nehmen pro Jahr 2 Millionen Euro durch die Jagd ein – und die Überpopulation der Elefanten in Botswana könnte gefährlich für alle Bewohner werden. Die Beschränkung der Einführung von Trophäen würde sich in Botswana direkt zeigen und die Finanzierung von z.B. Schulgebühren könnte schwieriger werden.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Wegen vieler Baustellen ändern sich in München ab 3. August zahlreiche Bus- und Tramlinien.
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.
Im August 2026 starten neue Regeln für Familien, Bahnkunden, KI, Solaranlagen und Verpackungen.
Freie Fahrt, freie Schifffahrt, freier Bergspaß: Bayern belohnt Einser
Die Stadt München verlängert ihre Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wassernutzung nicht. Auch die Wasser-Sparanordnung der Stadtwerke München läuft aus. Entspannung gibt es aber nur teilweise - denn die Lage beim Grundwasser bleibt weiter angespannt.
Waldbrände in Südeuropa sorgen für Unsicherheit: Das müssen Urlauber jetzt zu ihren Rechten wissen.
Vom Naturbad in München bis zum Wellenbad im Umland: Diese Freibäder in und um München sorgen für Abkühlung, Badevergnügen und echtes Sommerfeeling.
Donna Maria startet im September und bohrt für die 2. Stammstrecke drei Kilometer unter München.
Zum Augustbeginn drohen lange Staus: Der ADAC warnt vor einem besonders vollen Ferienwochenende.
Das Voting zum Jugendwort des Jahres 2026 hat begonnen. Zehn Begriffe sind noch im Rennen.
DESK
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
Bayern steht ein sehr heißer Dienstag bevor. Danach steigt das Risiko für Gewitter und Waldbrände.
34-Jähriger stirbt nach Festnahme in München. LKA und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Im Englischen Garten half die Feuerwehr München einem Mann mit schwerer Atemnot nach einem Insektenstich.
In Münchens Freibädern wartet in den Sommerferien ein kostenloses Mitmachprogramm auf Kinder und Jugendliche.













