Essenszuschuss
Keine Gehaltserhöhung möglich? Mit Essenszuschuss steuerfrei 100 Euro pro Monat kassieren
Stand 25.01.23 - 15:20 Uhr
Für viele ist es nicht gerade einfach, nach einer Gehaltserhöhung zu fragen. Zum Glück gibt es aber andere Wege, wie du monatlich Geld sparen kannst und somit mehr von deinem Nettogehalt übrig hast.
©shutterstock
Mehr Nettogehalt und dabei Geld sparen
Das Stichwort ist hier: Essenszuschuss. Es ist klar, dass einige Vorgesetzte meist auch aus wirtschaftlichen Gründen keine Gehaltserhöhung anbieten können. Aber der Essenszuschuss könnte hier eine gute Alternative sein, um Geld zu sparen und am Ende auch mehr vom Nettogehalt zu haben.
- Anzeige -Essenszuschuss – Wie funktioniert er?
Das Wichtigste zuerst: Als Arbeitnehmer hast du generell keinen Rechtsanspruch auf einen Essenszuschuss! Es handelt sich hierbei lediglich um eine Zusatzleistung, die manche Arbeitgeber freiwillig anbieten. Außer es steht natürlich in deinem Vertrag!
Solltest du deinen Chef oder deine Chefin von dem Konzept überzeugt haben, dann musst du dringend eine Zusatzvereinbarung mit ihm oder ihr eingehen. Hier sollte festgelegt werden, wie oft im Monat du einen Zuschuss bekommst und wie hoch die Summe sein wird.
- Anzeige -Wichtige Regeln für den Zuschuss:
- darf nur an tatsächlichen Arbeitstagen bewilligt werden
- gilt nur für Mahlzeiten, die zum direkten Verzehr geeignet sind
- ist bei Dienstreisen nicht gestattet (hier gibt es Spesen)
- nicht für Alkohol, Tabak oder ähnliches gedacht
So viel Zuschuss kannst du bekommen
Grundlage sind hierfür die amtlichen Sachbezugswerte, die jedes Jahr aufs Neue festgelegt werden.
Für 2023:
- Frühstück: 2,00 €
- Mittag-/Abendessen: 3,80 €
Die genannten Beträge sind die Pflichtanteile, die der Arbeitgeber mit 25 % versteuert. Das ist aber noch nicht alles. Es kommt noch der steuerfreie Arbeitszuschuss darauf. Dieser beträgt in beiden Fällen 3,10 €.
- Anzeige -Maximale Summe pro Tag:
- Frühstück: 5,10 €
- Mittag-/Abendessen: 6,90 €
Sollte dein Chef oder deine Chefin bei dem Ganzen also mitmachen, dann kannst du bei 15 Tagen über 100 € monatlich sparen. Wenn dein Chef nicht mitmacht, gibt es aber noch eine andere Möglichkeit.
- Anzeige -Steuerfreien Zuschuss bekommen: Rechnung
Preis der Mahlzeit
7,20 €
9,10 €
10,70 €
Essenszuschuss AG
– 6,90 €
– 6,90 €
– 6,90 €
Zusatzbeitrag MA
= 0,30 €
= 2,20 €
= 3,80 €
Sachbezugswert (Pflichtanteil)
-3,80 €
– 3,80 €
– 3,80 €
Reduzierter Sachbezugswert
= – 3,50 €
= – 1,60 €
= 0 €
Pauschalsteuersatz
x 25 Prozent
x 25 Prozent
x 25 Prozent
Steuerlast AG
= 0,88 €
= 0,40 €
= 0,00 €
Steuerersparnis zu den 0,95 €
= 0,07 €
= 0,55 €
= 0,95 €
Es gibt aber auch eine digitale Lösung. Über Apps wie Lunchit ist es möglich deine Steuerlast zu reduzieren. In der obigen Tabelle findest du schon mal eine Übersicht.
Das bedeutet:
- Wenn dein Arbeitgeber den Pflichtanteil mit den besagten 25 % versteuert, dann macht das 0,95 € aus.
- Wenn du als Arbeitgeber mehr als 6,90 € zahlst, dann kann dir ein Zusatzbeitrag zu dem versteuernden Pflichtanteil angerechnet werden. Damit sinkt die Steuerlast deines Arbeitgebers.
- Der Essenszuschuss ist also erst dann für die Firma steuerfrei, wenn der Wert über den 10,70 € liegt.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








