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Coronavirus in Bayern

Kabinett hebt Katastrophenfall in Bayern auf: Was das jetzt bedeutet

Aktualisiert 10.05.2022 - 14:09 Uhr

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Seit November galt er, jetzt wird zum Donnerstag der Katastrophenfall aufgehoben. Was das bedeutet, findest du hier.

Kabinett hebt Katastrophenfall in Bayern auf: Was das jetzt bedeutet

┬ęshutterstock

Katastrophenfall galt seit November

M├╝nchen┬á(dpa/lby)┬á–┬áDer einst wegen Corona ausgerufene landesweite Katastrophenfall in Bayern wird aufgehoben – mit Ablauf von diesem Mittwoch. Das hat das Kabinett am Dienstag in M├╝nchen beschlossen. Es handelt sich dabei eigentlich um einen rein formalen Akt – und ist dennoch ein weiteres Zeichen, dass die Krise ├╝berwunden scheint.
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Der Katastrophenfall sei ┬źjetzt nicht mehr erforderlich┬╗, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach der Kabinettssitzung. Der Trend der Entlastung und der Entspannung des Infektionsgeschehens setze sich fort, man sehe nach wie vor einen kontinuierlichen R├╝ckgang. Beispielsweise seien aktuell nur noch 192 Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, erstmals seit langem wieder unter 200.

Notfalls k├Ânnte der Katastrophenfall jederzeit immer wieder ausgerufen werden – aber aktuell sei dies nicht mehr notwendig. Auch der Katastrophenstab, unter Federf├╝hrung der Staatskanzlei, habe am 5. Mai zum letzten Mal getagt. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) betonte allerdings auch, man treffe alle Vorbereitungen, um f├╝r alle Eventualit├Ąten im kommenden Herbst ger├╝stet zu sein.

Katastrophenfall wurde bereits zwei Mal ausgerufen

Seit 11. November hatte der Katastrophenfall gegolten. Er war wegen der damals wieder dramatisch steigenden Infektionszahlen ausgerufen worden. Damals war noch die Delta-Variante vorherrschend, es drohten Engp├Ąsse in Kliniken, insbesondere auf Intensivstationen. Der Koordinierungsbedarf bei der Belegung der Intensivbetten und der Verlegung von Patienten aus ├╝berlasteten Kliniken war deutlich erh├Âht. Deshalb wurde der Katastrophenfall festgestellt, denn er erm├Âglicht eine koordinierte und strukturierte Vorgehensweise aller im Katastrophenschutz mitwirkenden Beh├Ârden und Organisationen.
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Im M├Ąrz hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zudem erkl├Ąrt, dass der Katastrophenfall wegen der Herausforderung f├╝r die Kommunen bei der Unterbringung ukrainischer Kriegsfl├╝chtlinge ausgedehnt werde. Neu ausgerufen werden musste er nicht wieder, weil er seit November wegen der Corona-Krise schon in Kraft gesetzt war.

Zuvor war der sogenannte K-Fall im Freistaat wegen des Coronavirus schon zwei weitere Male ausgerufen worden: zum ersten Mal zum Beginn der Pandemie im M├Ąrz 2020, zum zweiten Mal im Dezember 2020.

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