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Coronavirus in Deutschland

Bund und L├Ąnder beschlie├čen harten Lockdown ab kommender Woche

Aktualisiert 13.12.2020 - 16:50 Uhr

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Bund und L├Ąnder haben heute einen harten Lockdown in Deutschland beschlossen. Das sind die neuen Corona-Regeln, die bis vorerst 10. Januar gelten.

Bund und L├Ąnder beschlie├čen harten Lockdown ab kommender Woche

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen ihres Treffens mit den Ministerpr├Ąsidenten. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Pool/dpa

Bund und L├Ąnder beschlie├čen harten Lockdown ab dem 16. Dezember

Berlin (dpa) – Das ├Âffentliche Leben in Deutschland wird angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie schon ab dem kommenden Mittwoch (16. Dezember) drastisch heruntergefahren.

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Der Einzelhandel mit Ausnahme der Gesch├Ąfte f├╝r den t├Ąglichen Bedarf muss schlie├čen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Ministerpr├Ąsidenten am Sonntag mit.

Das gilt in Deutschland ab dem 16. Dezember: 

  • Der Einzelhandel wird vom 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen, Ausnahmen gelten f├╝r Gesch├Ąfte, die den t├Ąglichen Bedarf decken. Dazu z├Ąhlen: Lebensmittell├Ąden, Wochenm├Ąrkte, Abhol- und Lieferdienste, Getr├Ąnkem├Ąrkte, Reformh├Ąuser, Apotheken, Sanit├Ątsh├Ąuser, Drogerien, Optiker, H├Ârger├Ąteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkst├Ątten, Fahrradwerkst├Ątten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarf, Futtermittelm├Ąrkte, Weihnachtsbaumverkauf und Gro├čhandel.
  • Schulen werden grunds├Ątzlich geschlossen, oder die Pr├Ąsenzpflicht wird ausgesetzt. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. F├╝r Abschlussklassen k├Ânnen gesonderte Regelungen gelten.
  • In Kindertagesst├Ątten wird analog verfahren. F├╝r Eltern werden zus├Ątzliche M├Âglichkeiten geschaffen, f├╝r die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen.
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  • Arbeitgeber werden dringend gebeten zu pr├╝fen, ob Unternehmen entweder durch Betriebsferien oder gro├čz├╝gige Homeoffice-L├Âsungen geschlossen werden k├Ânnen.
  • Das Trinken alkoholischer Getr├Ąnke im ├Âffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 10. Januar untersagt. Verst├Â├če werden mit einem Bu├čgeld belegt.
  • Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird generell verboten. Am Silvestertag und Neujahrstag gelten bundesweit ein An- und Versammlungsverbot.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der K├Ârperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ├Ąhnliche Betriebe werden geschlossen.
  • Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Podologie/Fu├čpflege bleiben weiter m├Âglich.
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  • Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenk├╝nfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur zul├Ąssig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt werden kann. Es gilt Maskenpflicht auch am Platz, der Gemeindegesang ist untersagt. Wenn volle Besetzung erwartet wird, sollen sich die Besucher anmelden.
  • F├╝r Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sollen besondere Schutzma├čnahmen getroffen werden. Der Bund unterst├╝tzt diese mit medizinischen Schutzmasken und durch die ├ťbernahme der Kosten f├╝r Antigen-Schnelltests.
  • Die L├Ąnder werden eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche f├╝r das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen anordnen. In Regionen mit erh├Âhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests f├╝r die Besucher verbindlich werden.

Bund und L├Ąnder beschlie├čen Versammlungsverbot an Silvester

An Silvester und Neujahr wird in Deutschland angesichts der sich ausbreitenden Corona-Pandemie ein bundesweites An- und Versammlungsverbot gelten. Nach einem Beschluss von Bund und L├Ąndern vom Sonntag wird zudem der Verkauf von Feuerwerk vor Silvester grunds├Ątzlich verboten.┬á


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