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Münchner Umland

Vollgelaufene Keller und geflutete Straßen – Erneut große Gewittergefahr in Bayern

Stand 01.07.24 - 13:21 Uhr

Blitze und Starkregen haben in einigen Regionen Bayerns ihre Spuren hinterlassen. Nun drohen dem Freistaat erneut mitunter heftige Gewitter.

Vollgelaufene Keller und geflutete Straßen – Erneut große Gewittergefahr in Bayern
©Foto: Patrick Pleul/dpa

Erst Regen, dann Hitze

München (dpa/lby) – Dem Freistaat stehen laut Deutschem Wetterdienst erneut teils kräftige Gewitter bevor. Ab dem Mittag kann es vor allem in Ober- und Unterfranken zu Gewittern mit Regenmengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde kommen, wie ein Sprecher in München mitteilte. Innerhalb weniger Stunden seien auch zwischen 60 und 80 Liter Regen möglich.

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In manchen Regionen müsse deshalb mit Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern und Unterführungen gerechnet werden. Es bestehe zudem die Gefahr von Sturmböen mit Geschwindigkeiten von um die 80 Kilometer pro Stunde sowie die Gefahr von Hagel. Die Temperaturen sollten am Donnerstag auf schwülwarme 23 bis 29 Grad steigen. Dazu wehe ein mäßiger und teils auffrischender Südwestwind.

In der Nacht zu Freitag soll die Gewitterneigung dann deutlich abnehmen. Gebietsweise werde es klar, örtlich sei auch Nebel möglich. Der Freitag wird ähnlich warm erwartet, mit bis zu 30 Grad. Erneut seien einzelne Schauer und Gewitter möglich.

Autobahn Richtung München überflutet

Bereits am Mittwochabend und in der Nacht auf Donnerstag hatten unwetterartige Gewitter in mehreren Teilen Bayerns ihre Spuren hinterlassen. Die Autobahn 96 im Landkreis Landsberg am Lech wurde aufgrund starker Regenfälle überflutet und musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Zeitweise stand das Wasser laut Polizei kniehoch auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung München.

Ein Auto blieb in den Wassermassen stecken und musste abgeschleppt werden. Auch auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Lindau kam es zu Überschwemmungen. Allerdings konnte der Verkehr hier noch über den Seitenstreifen geleitet werden. Insgesamt kam es in dem Bereich zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und einem Rückstau von knapp elf Kilometern. Einsatzkräfte der Feuerwehr kümmerten sich um das Abfließen des Wassers. Im Anschluss wurde die durch Schlamm und Dreck stark verunreinigte Fahrbahn gesäubert.

In Augsburg und den angrenzenden Landkreisen führten heftige Regenfälle zu zahlreichen vollgelaufenen Kellern und überfluteten Unterführungen. Die Feuerwehr war laut eigenen Angaben an vielen Orten im Einsatz, um Wasser aus Kellern abzupumpen. Auch einige Unterführungen waren voll Wasser gelaufen und für Fahrzeuge nicht mehr befahrbar. Die Einsatzkräfte mussten zudem mehrere Menschen retten, da sie mit ihren Fahrzeugen in überflutete Bereiche gefahren waren.

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