Versuchtes Tötungsdelikt
Versuchtes Tötungsdelikt in der Ludwigsvorstadt: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest
Stand 06.02.24 - 11:51 Uhr
Am Sonntagabend, 04.02.2024, gab es eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, wobei einer schwer verletzt wurde.
©shutterstock
Körperliche Auseinandersetzung in der Goethestraße
Am Sonntag, 04.02.2024, gegen 21:45 Uhr, teilten Zeugen dem Polizeinotruf 110 eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen in einem Gebäudedurchgang in der Goethestraße mit, bei der eine der Personen schwer verletzt wurde.
- Anzeige -24-Jähriger schwer verletzt
Bei Eintreffen der Polizeibeamten wurde eine Person mit mehreren Stichverletzungen im Oberkörper am Boden liegend festgestellt. Bei der verletzten Person handelte es sich um einen 24-Jährigen mit eritreischer Staatsbürgerschaft ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der 24-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Behandlung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.
Polizei nimmt Tatverdächtigen fest
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 29-Jährigen afghanischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft München I beantragte infolgedessen einen Haftbefehl wegen zweifachen versuchten Mordes gegen den 29-Jährigen, der durch das Amtsgericht München erlassen wurde.
Am Montag, 05.02.2024, konnte der Tatverdächtige schließlich im Verlauf des Abends durch Polizeibeamte in München in einem Beherbergungsbetrieb festgenommen werden. Mit im Zimmer des 29-Jährigen befand sich eine 15-Jährige mit Wohnsitz im Landkreis Rosenheim. Sie wurde an eine Betreuungseinrichtung übergeben. Der 29-Jährige wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Zeugenaufruf der Polizei
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Goethestraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
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