Verkehrschaos
Verkehrschaos auf dem Mittleren Ring: Zwei Tunnel sind gesperrt
Stand 19.04.24 - 10:37 Uhr
Auf dem Mittleren Ring kommt es derzeit zu einem größeren Verkehrschaos - ein Tunnel ist bis mindestens Mittags komplett gesperrt.
©Berufsfeuerwehr München
Update 19, April 10.05 Uhr
Nach Brand in Münchner Autotunnel – Verkehr läuft wieder
München (dpa/lby) – Die zwei zunächst gesperrten Autotunnel am Mittleren Ring in München sind nach einem Fahrzeugbrand wieder freigegeben worden. Seit Donnerstagabend rollt der Verkehr mit Einschränkungen wieder, wie eine Sprecherin des Baureferats der Stadt am Freitag sagte. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben im morgendlichen Berufsverkehr nach Angaben des Münchner Polizeipräsidiums aus.
- Anzeige -In der Nacht auf Donnerstag war ein Kleintransporter im Luise-Kiesselbach-Tunnel in Brand geraten und hatte die Tunnelröhre stark beschädigt. In Folge wurde dieser wie auch der Heckenstallertunnel zeitweise gesperrt, es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine.
Inzwischen ist der Abschnitt eingeschränkt wieder freigegeben. So gilt etwa eine Geschwindigkeitsbeschränkung und ein Überholverbot. Die Zufahrt vom Luise-Kiesselbach-Platz in den Tunnel bleibt weiterhin gesperrt. Die vollständige Reparatur der Betriebstechnik steht zudem noch aus. Termine für die Arbeiten stehen bislang nicht fest, wie die Sprecherin weiter sagte.
Mittlerer Ring ist dicht
München (dpa/lby) – Nach einem Fahrzeugbrand in der Nacht zum Donnerstag sind zwei wichtige Tunnel am Mittleren Ring in München zeitweise gesperrt worden. Da der Verkehr teilweise nicht mehr durch den Luise-Kiesselbach-Tunnel und den Heckenstallertunnel geführt werden konnte, entstanden laut Polizei massive Verkehrsbehinderungen in der Landeshauptstadt. Im Laufe des Abends sollten die Tunnel eingeschränkt wieder freigegeben werden, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte.
Zuvor war ein Kleintransporter am Mittwoch gegen 23.15 Uhr im Luise-Kiesselbach-Tunnel aus zunächst unklaren Gründen in Brand geraten und hatte eine starke Rauchentwicklung verursacht. Der Fahrer wie auch zwei weitere Menschen, die sich mit ihren Fahrzeugen zu der Zeit im Tunnel befanden, konnten den Tunnel selbst verlassen und blieben nach Angaben der Feuerwehr unverletzt. Der Kleintransporter brannte aus. Da er direkt unter einer Lüftungsanlage des Tunnels stand, fiel diese schließlich aus. Die Feuerwehr rückte mit zwei Großlüftern an, um den Rauch aus dem Tunnel zu bekommen. Laut Polizei konnte ein technischer Defekt als Ursache für das Feuer nicht ausgeschlossen werden.
Die Oströhre des Luise-Kiesselbach-Tunnels wurde durch den Brand nach Angaben der Stadt erheblich beschädigt. Ein Spezialreinigungsfahrzeug beseitigte demnach am Donnerstag Schadstoffe an der Wand und Decke der Tunnelröhre. Die Statik des Tunnels sei durch den Brand nicht beeinträchtigt, hieß es. Zudem sei die Betriebstechnik in Teilen wieder repariert worden. Der Tunnel sollte deshalb im Laufe des Abends eingeschränkt freigegeben werden. Die Zufahrt vom Luise-Kiesselbach-Platz müsse bis zum vollständigen Austausch der zerstörten Betriebstechnik aber gesperrt bleiben, teilte ein Sprecher mit.
Die zerstörten Teile des 2015 eröffneten Tunnels sollen demnach schnellstmöglich beschafft und in den nächsten Wochen während nächtlichen Sperrungen eingebaut werden. Die Technik des Tunnels sei auf dem aktuellen Stand und habe sich bei dem Brand bewährt, hieß es.
Der Luise-Kiesselbach-Tunnel und der Heckenstallertunnel sind für den Verkehr im Münchner Südwesten von zentraler Bedeutung. In sie mündet die A95, zudem fließt ein Teil des Verkehrs zwischen der A995 im Süden und der A96 über die Tunnel.
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