Die Titanenwurz ist die größte Blume der Welt
Sensation im Botanischen Garten
Stand 30.11.16 - 10:09 Uhr
0
Die größte Blume der Welt blüht – ein Spektakel, weil sie sich zum ersten Mal nach 36 Jahren geöffnet hat. Doch wer sie sehen will, muss einen unangenehmen Geruch ertragen.
Wer die Titanenwurz noch sehen möchte, muss sich beeilen. Denn die große Pracht blüht nicht lange. Nur noch kommende Nacht kann man sie bestaunen, dann schließt sie sich wieder und fällt in deine Art Tiefschlaf. Zwei Nächte blüht die stinkende Pracht. In der ersten Nacht blüht die weibliche Blüte, in der zweiten die männliche.
Gegen 6:30 am Donnerstag Morgen (26.05.2016) hat sich die Blüte voll entfaltet.
Die Titanenwurz stinkt
Bevor man das Gewächshaus betritt, sollte man nochmal tief Luft holen, denn die Pflanze stinkt. Der Geruch ist höchst unangenehm und kann mit verfaultem Fleisch verglichen werden. Der Gestank soll Insekten anlocken, die für die Bestäubung sorgen.
Die Pflanze zu züchten ist äußerst schwierig
Der Botanische Garten hat 20 Jahre gebraucht, um die Pflanze zur Blüte zu bringen. Es ist größtes gärtnerisches Geschick, die Pflanze überhaupt am Leben zu halten, denn im Winter beginnt sie sehr leicht das Faulen.
Die Pflanze stammt aus den tropischen Urwäldern Sumatras und wird seit einigen Jahren im Victoriahaus des Botanischen Gartens gehalten.
Wer sie sehen will, sollte Zeit mitbringen
Der Ansturm auf die Pflanze ist so groß, dass man mit Wartezeiten rechnen muss. Wegen dieser Attraktion hat der Botanische Garten heute bis 24 Uhr geöffnet.
Links: Die Titanenwurz ist noch geschlossen | Rechts: Sie beginnt zu blühen
Die Titanenwurz in ihrer vollen Pracht
© Fotos: Franz Höck und Ehrentraud Bayer, Bot. Garten München-Nymphenburg
Mehr Beiträge und Themen
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
DESK
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.






