Ferienzeit bedeutet: Stau. So verhältst du dich korrekt.
Richtiges Verhalten im Stau
Stand 30.11.16 - 10:09 Uhr
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Pünktlich zur Ferienzeit geht es wieder rund auf den Autobahnen. Wie du dich im Stau richtig verhältst, liest du hier.
Massig Verkehr, Baustellen und mitunter gar noch schlechtes Wetter – eine Mischung, die regelmäßig für Staus sorgt und schnell zu Unfällen führen kann. Damit es nicht soweit kommt, ist richtiges Verhalten im Stau essentiell.
Wie erkenne ich einen Stau rechtzeitig?
Staus bahnen sich oft blitzschnell an, daher sind eine vorausschauende Fahrweise und ein ausreichender Sicherheitsabstand unabdingbar. Insbesondere die Rückleuchten der vorausfahrenden Fahrzeuge sollte man dabei im Auge behalten.
Wie verhalte ich mich im Stau richtig?
Sobald ein Stau erkennbar ist, unbedingt in der Spur bleiben, langsam abbremsen und sofort die Warnblinkanlage einschalten. Damit bei Unfällen Einsatzfahrzeuge Platz haben, ist es außerdem wichtig eine Rettungsgasse zu bilden. Das heißt: Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren möglichst weit nach links, die auf der rechten möglichst weit nach rechts. Auf diese Art und Weise entsteht in der Mitte eine Gasse. Wer sich nicht daran hält, riskiert übrigens ein Verwarnungsgeld von 20 Euro!
Besser nicht:
- Hecktisches Spurwechseln – dabei kommt es besonders häufig zu Auffahrunfällen.
- Herüberziehen in die nächstgelegene Ausfahrt – auch hier lauert die Gefahr eines Zusammenstoßes. Außerdem gibt es auf den Landstraßen hinter der Abfahrt häufig neue Staus, sodass Abfahren das Problem nicht löst.
- Den Gurt lösen oder aussteigen – das kann mitunter lebensgefährlich werden! Das Betreten der Fahrbahn ist grundsätzlich nur zur Unfallsicherung erlaubt.
- Rechts überholen – dies ist nur dann erlaubt, wenn der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen steht oder langsamer als 60 km/h ist. Bei stehendem Verkehr darf man rechts mit maximal 20 km/h vorbeifahren.
Streng verboten:
- Den Standstreifen nutzen – hier hat kein Fahrzeug etwas zu suchen. Wer ihn trotzdem nutzt, riskiert 75 Euro Bußgeld und einen Punkt. Einzige Ausnahme: wenn Schilder den Standstreifen als eine weitere Fahrspur ausweisen.
- Mit dem Motorrad durch den Stau schlängeln – hier droht eine Geldbuße von 100 Euro und ein Punkt. Links überholen ist hingegen erlaubt, sollte jedoch wegen mangelndem Sicherheitsabstand vermieden werden.
- Rückwärtsfahren und wenden – neben einer saftigen Geldbuße droht dabei auch ein Fahrverbot. Es sei denn natürlich, die Polizei fordert explizit dazu auf.
Wie kann ich dazu beitragen, einen Stau schneller aufzulösen?
Um dazu beizutragen, einen Stau schneller aufzulösen, ist es übrigens sinnvoll, das sogenannte Reißverschlussverfahren anzuwenden. Das heißt bei Spursperrungen soweit es geht vorfahren und erst dann einordnen. Wichtig: auch andere einordnen lassen! Löst sich der Stau auf, zügig beschleunigen: Und: bei Unfällen keinesfalls gaffen!
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