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Tierischer Polizeieinsatz

Passant bekommt Hundertfüßer in die Hand gedrückt

Aktualisiert 18.08.2021 - 15:29 Uhr

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Am Dienstag hat ein unbemerkter, tierischer Reisebegleiter zu einem Einsatz der Polizei geführt. Die kuriose Geschichte, hier.

Passant bekommt Hundertfüßer in die Hand gedrückt

Foto: Bundespolizei

Mitten am Ostbahnhof in München

Am Bahnsteig im Münchner Ostbahnhof, kam es am Dienstag, 17. August 2021, zu einer kuriosen Situation. Dabei drückte ein Unbekannter einem 23-Jährigen aus Berg am Laim ein seltsames Objekt in die Hand, mit den Worten, er habe das Tier in seinem Rucksack gefunden und es vermutlich aus seinem Urlaub in Griechenland mitgebracht.

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Giftiger Hundertfüßler aus Urlaub mitgebracht

Als der 23-Jährige bemerkte, was er in der Hand hielt, wusste er sich nicht anders zu helfen und kontaktierte die Bundespolizei im Revier München-Ost. Eine Streife sicherte den eingewanderten und circa 7 cm langen Hundertfüßer und übergab ihn vorerst ans Tierheim Riem zur weiteren Klärung über dessen Giftigkeit.

Die Tierärztlichen Fakultät der LMU München (Reptilien) hat nun herausgefunden, das der aus Griechenland eingeführte Hundertfüßer ein „Scolopendra“ ist. Dieser ist giftig und wird für Kinder von sehr gefährlich bis tödlich, bei Erwachsenen immer noch als gefährlich eingestuft.

Die Bundespolizei dankt dem 23-Jährigen aus Berg am Laim dafür, dass er durch seine gefasste Reaktion und sein richtiges Handeln eine Gefährdung für andere vermieden hat! Wenn das nicht nochmal gut gegangen ist.

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