Oktoberfest 2024
Wiesn-Verbot für Song von Gigi D’Agostino
Stand 09.08.24 - 09:05 Uhr
In München wunde bereits heute eine Entscheidung fürs Oktoberfest 2024 getroffen: Auf der Wiesn soll das Lied von Gigi D'Agostino nicht gespielt werden.
© Foto: shutterstock | anandoart
„L’Amour Toujours“ – das Lied wird nicht gespielt
Das Oktoberfest in München steht für Fremdenfreundlichkeit, Internationalität und Weltoffenheit. Damit das so bleibt, wird der Hit „L’Amour Toujours“ von Gigi D’Agostino in diesem Jahr auf der Wiesn wohl nicht gespielt. Grund dafür ist die zunehmende Nutzung des Songs für rassistische Parolen, wie es zuletzt auf Sylt und der Erlanger Bergkirchweih zu sehen war.
- Anzeige -Ein klares Zeichen gegen Rassismus
Für Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner ist die Entscheidung eindeutig:
„Das Oktoberfest sei fremdenfreundlich, international und weltoffen. Dieses über Jahrzehnte aufgebaute Image wolle sich München auch durch ein zweckentfremdetes ‚L‘Amour Toujors‘ nicht kaputt machen lassen.“
Deshalb wird er in nächster Zeit an alle Wirte und Schausteller eine klare Anweisung herausgegeben: „Das Lied wird nicht gespielt – weder im Zelt, noch sonst irgendwo“, erklärte Baumgärtner. Er verweist dabei auf Paragraf vier der Betriebsbedingungen, der besagt, dass rassistische Äußerungen beim Oktoberfest nicht geduldet werden.
Der eigentliche Inhalt von „L’Amour Toujours“
Obwohl „L’Amour Toujours“ von Liebe und Gemeinschaft handelt, wie kürzlich auch DJ Gigi D’Agostino klargestellt hat, wird das Lied zunehmend für ausländerfeindliche Parolen missbraucht. „In meinem Lied L’Amour Toujours geht es um ein wunderbares, großes und intensives Gefühl, das die Menschen verbindet“, teilte der Künstler mit. Doch die Melodie wird immer häufiger für rassistische Konnotationen genutzt, was zu diesem drastischen Schritt geführt hat.
Präventive Maßnahmen für das Oktoberfest
Das Oktoberfest soll weiterhin ein Fest der Freude und des Miteinanders bleiben. Um dies zu gewährleisten, hat München beschlossen, bereits jetzt wohl präventive Maßnahmen zu ergreifen und das Lied wohl verbieten. Diese Überlegung zeigt, dass München und das Oktoberfest keinerlei Toleranz für Rassismus und fremdenfeindliche Äußerungen haben.
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