20.000 Haushalte ohne Strom
Nach Mega-Stromausfall in München: Bekennerschreiben aufgetaucht
Stand 25.05.21 - 09:25 Uhr
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Die Polizei prüft nach dem großflächigen Stromausfall in München ein mögliches Bekennerschreiben. Das sagte ein Polizeisprecher. Das Schreiben wurde auf einer Online-Plattform veröffentlicht.
Starkstromkabel brennen in einer Baugrube in München. Durch das Feuer gab es einen weiträumigen Stromausfall. Foto: Feuerwehr München/dpa
Wer steckt hinter der Brandstiftung?
München (dpa) – Die Polizei prüft nach dem großflächigen Stromausfall in München ein mögliches Bekennerschreiben. Dieses sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.
- Anzeige -Dem auf der Online-Plattform «Indymedia» veröffentlichten Schreiben zufolge soll der Anschlag auf das Strom- und Glasfasernetz, nach dem am Freitag in rund 20 000 Haushalten der Strom ausgefallen war, einem Rüstungskonzern am Münchner Ostbahnhof gegolten haben.
Möglicherweise ein politisches Motiv?
Der Staatsschutz ermittelt bereits wegen des Verdachts einer politischen Straftat. Die Ermittler vermuten Brandstiftung. Mehr Details wollte der Polizeisprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.
- Anzeige -Dem mutmaßlichen Bekennerschreiben zufolge soll der Anschlag auch eine Reaktion auf die geplante Rodung des Forst Kasten gewesen sein. Dies sei die Antwort auf den Stadtratsbeschluss, diesen abzuholen und dort Kies zu fördern, hieß es.
Stromausfall teilweise mehr als 24 Stunden
Bei dem Feuer am frühen Freitagmorgen in einer Baugrube wurden rund 50 Stromkabel der Mittelspannung vollkommen zerstört. In der Folge fielen etwa 150 Trafostationen aus. Vom großflächigen Stromausfall betroffen waren etwa 20.000 Haushalte in Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim. Am frühen Samstagvormittag waren alle Haushalte wieder ans Stromnetz angeschlossen.
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