Ab 1. August
MVV schafft die Bahnsteigkarte ab
Stand 05.07.19 - 15:17 Uhr
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Sie ist schon lange sehr umstritten: die kostenpflichtige Bahnsteigkarte in München, die benötigt wird, wenn Personen zur U- oder S-Bahn begleitet oder abgeholt werden. Nun wird sie endlich abgeschafft.
Foto: MVV / 95.5 Charivari
Bislang waren 40 Cent fällig
Endlich! Die umstrittene Bahnsteigkarte wird zum 1. August abgeschafft! Als einzige Großstadt in Deutschland hatte München jahrelang weiterhin auf die kostenpflichtige Karte beharrt. Nun konnten sich Stadt und MVV einigen.
- Anzeige -Oberbürgermeister Dieter Reiter höchstpersönlich hatte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) damit beauftragt,gemeinsam mit der S-Bahn München und dem MVV einen Vorschlag zur Abschaffung der Karte zu entwickeln.
So sieht die Lösung aus
Zwar wird der fahrscheinpflichtige Bereich in den Tunnelbahnhöfen beibehalten – auch um weiterhin sogenannte "Massenkontrollen" durchführen zu können. Dabei wird der gesamte fahrscheinpflichtige Bereich abgesperrt und jeder Fahrgast, der den Bahnsteig verlässt, nach seinem Ticket gefragt. Sperrenkontrollen ergänzen die stichprobenartigen Kontrollen in den Zügen.
Auch wenn die Bahnsteigkarte fortan nichts mehr kosten wird, benötigen Personen, die während einer Sperrenkontrolle eine andere Person zum Bahnsteig begleiten oder abholen wollen, einen fortan kostenlosen Zugangsschein. Dieser ist direkt vor Ort erhätlich und jeweils 30 Minuten gültig. Auf den Beginn einer Sperrenkontrolle und die Notwendigkeit einer Zugangsberechtigung wird am Ort der Kontrolle rechtzeitig aufmerksam gemacht.
Bis zum 1. August 2019 werden nun die Tarifbestimmungen entsprechend angepasst und die Bahnsteigkarten sukzessive aus den Automaten entfernt.
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