Eine Ausweichroute führt über München
Achtung Urlauber: Der Arlbergtunnel in Österreich wird den ganzen Sommer gesperrt
Stand 16.04.24 - 09:15 Uhr
Der längste Tunnel Österreichs, der Arlbergtunnel, wird den ganzen Sommer über gesperrt sein. Das müssen Autofahrer auf der Strecke ab 15. April 2024 beachten:
©dpa
Arlbergtunnel monatelang gesperrt
Der Arlbergtunnel wird für mehrere Monate wegen geplanter Sanierungsarbeiten geschlossen bleiben. Phase zwei der Bauarbeiten ist nun an der Reihe. Ab Montag, dem 15. April, wird die 14 Kilometer lange Unterführung nicht mehr befahrbar sein, wie die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) bekannt gibt. Die Sperrung gilt bis einschließlich 22. November 2024.
- Anzeige -Welche alternativen Routen gibt es?
Während der Tunnel gesperrt ist, bietet der Arlbergpass als regionale Ausweichroute eine Alternative an. Allerdings warnt die ASFINAG vor möglichen Verzögerungen, insbesondere an Wochenenden, aufgrund von Verkehrsstaus. In der Vergangenheit zeigten Erfahrungen, dass an Spitzentagen während der Umleitung über den Pass mehr als 20.000 Fahrzeuge unterwegs waren.
Um Engpässe zu vermeiden, empfiehlt die ASFINAG die Nutzung großflächiger Ausweichrouten. Dazu gehören die Strecke Rosenheim-München, die Route über Gotthard und San Bernardino in der Schweiz sowie die Strecke über den Fernpass.
Welche Fahrzeuge sind von der Sperrung betroffen?
Während der Tunnelsperrung gelten Fahrverbote, insbesondere für Lkw mit Anhänger und Sattelkraftfahrzeuge, es sei denn, es liegen entsprechende Ausnahmeregelungen vor.
Auch Pkw und Kombis mit Anhänger über 750 Kilogramm müssen an Wochenenden und Feiertagen zwischen dem 1. Juli und dem 6. Oktober 2024 von 9 bis 17 Uhr einen anderen Weg nehmen.
Was gilt für Radfahrer bei der Arlbergtunnel-Sperrung?
Radfahrer sind ebenfalls von Einschränkungen betroffen. Die Nutzung der B 197/L 197 zwischen Bahnhof Langen bzw. St. Anton (Mooserkreuz) bis zur Passhöhe in St. Christoph während der Tunnelsperrung ist bergaufwärts untersagt. Dies betrifft auch Radfahrer, die über den Flexenpass aus Richtung Lech-Warth kommen. Ein Shuttledienst für Radfahrer wird von St. Anton und Langen aus eingerichtet.
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