Künstliche Intelligenz
Günstiger und flexibler: Münchner entwickelt KI-Nachhilfe für Kinder
Stand 26.03.25 - 11:05 Uhr
Ein Münchner bietet mit seinem KI-Nachhilfe Programm jetzt eine deutlich günstigere Alternative zur herkömmlichen Nachhilfe an. Alle Infos hier.
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Effiziente Lernhilfe: KI statt teurer Nachhilfelehrer
In München sorgt ein innovatives Programm für Aufsehen: Friedrich Wicke, ein ehemaliger Schüler des Wilhelmsgymnasiums, hat zusammen mit einem Freund eine KI-basierte Nachhilfe entwickelt. Diese hilft Schülern bei mathematischen Herausforderungen und ist dabei deutlich günstiger als herkömmliche Nachhilfe.
- Anzeige -Die Idee hinter der KI-Nachhilfe
Friedrich Wicke, der selbst Mathematik und Informatik studiert hat, kennt die Probleme, die viele Schüler mit dem Fach Mathematik haben. Seine Lösung: Eine Künstliche Intelligenz, die individuell auf die Bedürfnisse der Schüler eingeht und für nur zwei Euro pro Stunde gebucht werden kann. Das Programm, genannt „Bloom“, bietet eine kostengünstige Alternative zur klassischen Nachhilfe, die oft über 25 Euro pro Stunde kostet.
Die KI-Nachhilfe ist so konzipiert, dass sie den Lernprozess spielerisch gestaltet. Schüler geben an, welches Thema in der Schule behandelt wird, und die KI erstellt daraufhin eine passende Lerneinheit.
Spielerisches und emotionales Lernen
Der Einsatz von Gamification-Elementen motiviert die Schüler zusätzlich: Für jede richtige Antwort gibt es Belohnungen wie digitale Münzen, die gegen unterhaltsame Features eingetauscht werden können, wie etwa Stimmen von bekannten Persönlichkeiten. Wicke betont die Bedeutung der emotionalen Unterstützung durch die KI. Sie passt den Schwierigkeitsgrad individuell an und gibt den Schülern ermutigendes Feedback, um Frustration zu vermeiden. Die KI ist darauf ausgelegt, den Fortschritt der Schüler zu erkennen und sie entsprechend zu fördern.
Zukunftsaussichten und Herausforderungen
Aktuell nutzen rund 40 Familien das Programm, das mehr als 100 Nachhilfestunden pro Woche gibt. Trotz der Erfolge gibt es noch Herausforderungen, wie die Erkennung von Dialekten. Die Entwickler arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen und der Erweiterung der Zielgruppe. In Zusammenarbeit mit Schulen wie dem Wilhelmsgymnasium wird das Programm weiterentwickelt und bekannter gemacht. Das Ziel ist es, die KI auf das Niveau eines ausgezeichneten Nachhilfelehrers zu bringen und den emotionalen Aspekt des Lernens weiter zu stärken.
Mit dieser innovativen Lösung könnte München Vorreiter in der digitalen Bildung werden und Schülern den Zugang zu effizientem Lernen erleichtern.
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