Gruppenangriff?
Jugendlicher stürzt und verletzt sich – oder wurde er angegriffen?
Stand 12.01.24 - 14:58 Uhr
Ein 16-jähriger Münchner stürzt und verletzt sich - doch die Polizei vermutet, dass er von einer Dreier-Gruppe dunkel gekleideter Personen attackiert wurde. Es wird nach Zeugen gesucht.
©Bundespolizei
Kann die Geschichte stimmen?
München / Markt Schwaben (ots) – Ein 16-Jähriger, der angegeben hatte, am Bahnhof Markt Schwaben gestürzt zu sein, wurde am Donnerstagabend (11. Januar) tatsächlich Opfer von drei Jugendlichen, die ihn tätlich angegriffen hatten. Dabei erlitt er Kopfverletzungen.
- Anzeige -Wegen eines verletzten 16-jährigen Deutschen, waren Beamte der Landes- und Bundespolizei gegen 22:30 Uhr zum Bahnhof Markt Schwaben, an die nördliche Grenze des oberbayerischen Landkreises Ebersberg gerufen worden.
Wurde der junge Münchner angegriffen?
Der einschlägig wegen diverser Gewaltdelikte bekannte 16-jährige Münchner gab an, er sei alleinverschuldet gestürzt. Aufgrund seiner widersprüchlichen Angaben sowie Zeugenhinweisen und der Spurenlage vor Ort, war jedoch schnell klar, dass dies nicht zutraf. Er erlitt eine stark blutende Kopfverletzung. Zu deren Versorgung und Abklärung, ob weitere Verletzungen vorliegen, wurde er in eine Münchner Klinik transportiert.
Nach ersten Ermittlungen war der Schüler aus der Ludwigsvorstadt am Bahnsteig 4 von drei dunkel gekleideten Personen tätlich angegriffen und dabei verletzt worden. Bei einer Nahbereichsfahndung konnten die drei Unbekannten nicht aufgegriffen werden. Allerdings geht die wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelnde Münchner Bundespolizei davon aus, den drei Tätern u.a. durch die Auswertung von Videoaufnahmen noch auf die Spur zu kommen.
Derzeit deutet alles darauf hin, dass es sich um Gewaltstraftaten unter Jugendgruppen handelt und der 16-Jährige von den Tätern einer, mit seinen Freunden konkurrierenden Gruppe, am Bahnhof überfallen wurde. Wer konkrete Hinweise zu den drei Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 089/515550-0 direkt an die Bundespolizeiinspektion München zu wenden.
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