- Anzeige -

Polizei ermittelt

Drohung an M├╝nchner Gymnasium

Aktualisiert 16.09.2021 - 14:28 Uhr

0

Nach nur zwei Unterrichtstagen musste eine Schule in M├╝nchen bereits wieder schlie├čen. Der Grund ist allerdings nicht Corona, sondern aufgetauchte Drohungen. Die Polizei ermittelt. Mehr Infos hier.

Drohung an M├╝nchner Gymnasium

Foto: Pixabay

Schule zur Vorsicht geschlossen

Den Start ins neue Schuljahr haben sich Lehrer und Sch├╝ler am M├╝nchner Luisengymnasium in der Maxvorstadt sicher anders vorgestellt. Nachdem an zwei Tagen in Folge offenbar gegen Lehrkr├Ąfte gerichtete Drhbotschaften aufgetaucht sind, wurde das Gymnasium am Donnerstag zur Vorsicht und f├╝r polizeiliche Ermittlungen vor├╝bergehend geschlossen.

- Anzeige -

Die handschriftlich verfassten Drohungen befanden sich auf einer Tafel. Die erste Drohung tauchte am Mittwoch auf, am Donnerstagvormittag dann wurde eine weitere Drohung entdeckt. Die Schulleitung entschied schlie├člich gegen 10 Uhr, die Schule zur Vorsicht zu r├Ąumen und den Unterricht zu beenden. Die Eltern wurden entsprechend informiert. Kinder, die nicht abgeholt werden konnten, wurden in der Sporthalle weiter betreut.

Wer hat die Drohungen verfasst?

Das ermittelt nun die Polizei. Der Wortlaut der Drohungen lautete: "Wir hassen alle Lehrer, alle Lehrer geh├Âren vergasst (sic) wie die Juden!". Dass die Drohungen von einer Sch├╝lerin oder einem Sch├╝ler verfasst wurde, ist nicht auszuschlie├čen. Die Polizei ermittle derzeit gegen Unbekannt, so ein Sprecher.

Ob es einen Zusammenhang mit dem j├╝dischen Feiertag Jom Kippur gibt, ist ebenfalls unklar. Der h├Âchste j├╝dische Feiertag begann am Mittwochabend und endet am heutigen Donnerstagabend.

Das sprachlich und musisch ausgerichtete Luisengymnasium ist das ├Ąlteste st├Ądtische Gymnasium M├╝nchens. Es wurde 1822 zun├Ąchst f├╝r "h├Âhere T├Âchter" gegr├╝ndet von Simon Spitzweg, dem Vater des Malers Carl┬áSpitzweg.

Mehr Beitr├Ąge aus M├╝nchen aktuell

- Anzeige -