Um Fan Zone zu entlasten
Ab dem Wochenende: Zusätzliches Public Viewing im Olympiastadion
Stand 26.06.24 - 17:01 Uhr
Die Fanzone im Olympiapark wurde bei den letzten Spielen immer wieder wegen Überfüllung geschlossen. Jetzt findet ZUSÄTZLICH ein Public Viewing im Olympiastadion München statt.
Foto: Stefan Puchner/dpa
Fan Zone und Public Viewing im Olympiastadion München
München – Wenn die deutsche Nationalmannschaft am Samstag in Dortmund ihr Achtelfinale bei der Fußball-EM bestreitet, können Fußballfans in München die Partie (21.00 Uhr) live im Olympiastadion verfolgen. Zusätzlich zur Fanzone im Olympiapark mit Platz für bis zu 25 000 Fans werden auf der Gegentribüne der ehemaligen Heimspielstätte des FC Bayern München bis zu 20 000 Zuschauer Platz finden, teilte die Stadt am Dienstag mit.
- Anzeige -Fanzone teils schon Stunden vor Anpfiff geschlossen
Geöffnet werden soll das Olympiastadion, das eigentlich wegen Umbaumaßnahmen geschlossen bleiben sollte, demnach vom Wochenende an auch bei allen EM-Spielen, die in München stattfinden. Der Turnierplanung zufolge geht es um ein weiteres Achtelfinale und eine der beiden Halbfinal-Begegnungen. Vor allem bei Partien in der Münchner Arena und bei Begegnungen der DFB-Elf war die Fanzone schnell an ihre Kapazitätsgrenzen geraten und deshalb teils mehrere Stunden vor Anpfiff geschlossen worden.
Oberbürgermeister Dieter Reiter:
Um noch mehr Fans die Möglichkeit zu geben, die Spiele zusammen live zu erleben und die Situation in der bestehenden Fan Zone zu entspannen, öffnet die Stadt München zusätzlich ab dem kommenden Wochenende auch das Olympiastadion für die Live-Übertragung der Spiele der deutschen Mannschaft und für die Spiele, die in München stattfinden. Ich freue mich, dass die Umsetzung so schnell gelungen ist und wünsche allen Fußballfans weiter viel Spaß!
Stadt will Situation im Olympiapark «entspannen»
«Der sportliche Erfolg der deutschen Mannschaft sorgt für großes Interesse und großen Zustrom in die Fanzone im Olympiapark», sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). «Und auch zu den anderen Spielen kommen viele Gäste zu uns nach München.» Mit der Öffnung des Olympiastadions fürs Public Viewing wolle die Stadt die Situation in der Fanzone «entspannen». Bis Dienstag seien mehr als 330 000 Besucher in das Areal gekommen, teilte das Referat der Stadt für Bildung und Sport mit.
Das Olympiastadion war schon in der Vergangenheit zum Public Viewing genutzt worden, unter anderem bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Damals kamen etwa 30 000 Menschen ins Stadion, um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft beim Heimturnier zu verfolgen.
Mit Material der dpa
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
DESK
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.













