Cybersicherheit
Millionen PayPal-Logins im Netz: So schützt du dich
Stand 21.08.25 - 15:22 Uhr
Millionen PayPal-Zugänge wurden wohl gehackt und werden im Internet angeboten. Erfahre, wie du deinen Account schützt und was du jetzt tun kannst.
©Elena Uve / Shutterstock
Aktuelle Bedrohungslage bei PayPal
Millionen von PayPal-Zugangsdaten werden derzeit im Internet zum Verkauf angeboten. Kriminelle könnten damit auf Shopping-Tour gehen. Doch es gibt Möglichkeiten, sich zu schützen.
- Anzeige -Ein User namens „Chucky_BF“ bietet 15,6 Millionen PayPal-Logins für 750 Dollar an. Ob die Daten authentisch sind, ist unklar. Cybersicherheitsexperten vermuten, dass sie aus Phishing-Attacken stammen oder sogar gefälscht sein könnten.
Was Experten zum PayPal-Leak sagen
Troy Hunt, ein bekannter Cybersicherheitsexperte, schließt aus, dass die Daten direkt von PayPal stammen. Sie könnten aus älteren Datenbanken oder über Phishing gesammelt worden sein.
Die große Datenmenge könnte veraltete oder fehlerhafte Logins enthalten. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass echte Zugangsdaten darunter sind.
Selbst wenn deine Daten nicht in diesem Paket sind, könnten sie in einem anderen auftauchen. Wichtig ist, präventive Maßnahmen zu ergreifen, statt in Panik zu verfallen.
Schutzmaßnahmen für deinen PayPal-Account
Unabhängig von aktuellen Leaks ist es entscheidend, deinen PayPal-Account zu sichern.
- Passwort-Manager nutzen: Diese helfen, sichere und einzigartige Passwörter zu erstellen und zu verwalten.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: In den PayPal-Einstellungen kannst du die zweistufige Verifizierung aktivieren. So benötigst du neben deinem Passwort einen zusätzlichen Code zur Anmeldung.
Regelmäßige Überprüfung
Beobachte dein PayPal-Konto auf ungewöhnliche Aktivitäten und ändere regelmäßig dein Passwort. Verwende ein Passwort, das du bei keiner anderen Plattform nutzt.
Indem du diese Schritte befolgst, kannst du deinen Account effektiv schützen und das Risiko minimieren, Opfer eines Hackerangriffs zu werden.
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