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In der Nacht zum Sonntag

Verletzte und Pl√ľnderungen: Schwere Krawalle in Stuttgarter Innenstadt

Aktualisiert 21.06.2020 - 11:53 Uhr

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Eingeschlagene Schaufenster, Pl√ľnderungen, Stra√üenschlachten mit der Polizei: In Stuttgart hat es in der Nacht schwere Krawalle gegeben.

Verletzte und Pl√ľnderungen: Schwere Krawalle in Stuttgarter Innenstadt

Foto: Christoph Schmidt/dpa

Straßenschlachten mit Polizei

Stuttgart (dpa) – Bei Stra√üenschlachten mit der Polizei haben in der Nacht zum Sonntag dutzende gewaltt√§tige Kleingruppen die Stuttgarter Innenstadt verw√ľstet und mehrere Beamte verletzt.

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¬ęDie Situation ist v√∂llig au√üer Kontrolle¬Ľ, sagte ein Polizeisprecher in Stuttgart. Nach mehreren Stunden beruhigte sich die Situation am Morgen. Einsatzkr√§fte aus dem gesamten Bundesland waren in die Hauptstadt beordert worden, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Videos bei Twitter zeigen das Ausmaß der Krawalle

Im Kurznachrichtendienst Twitter kursierten Videoaufzeichnungen von jungen Männern, die gegen Schaufensterscheiben von Geschäften traten oder Pflastersteine aus dem Boden rissen.

Der Polizeisprecher sagte: ¬ęEs wurde richtig randaliert.¬Ľ Eine ganze Reihe von Gesch√§ften seien betroffen gewesen, zudem Fahrzeuge. Es habe auch Pl√ľnderungen gegeben. Schwerpunkte seien der Schlossplatz und die benachbarte K√∂nigstra√üe gewesen, die als Stuttgarts Shoppingmeile bekannt ist.

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Hintergr√ľnde der Krawalle in Stuttgart bisher unklar

√úber die Hintergr√ľnde der Auseinandersetzung und die genaue Anzahl der Randalierer war zun√§chst nichts bekannt. Die Polizei sprach von mehreren hundert Menschen, die in Kleingruppen unterwegs gewesen seien. Es habe Verletzte, auch unter Polizisten, gegeben. Von schweren Verletzungen wusste der Sprecher zun√§chst nichts. Wie viele Menschen festgenommen wurden, war ebenfalls zun√§chst unklar.

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Am Morgen kehrt Ruhe ein РSchäden deutlich zu sehen

Die Krawalle hätten gegen Mitternacht begonnen, sagte der Polizeisprecher. Am Sonntagmorgen hieß es, die Lage habe sich beruhigt. Zu sehen waren da noch die Schäden: So waren die Schaufensterscheiben mehrerer Handy-Läden eingeschlagen. Unter anderem waren auch ein Eiscafé auf der Königstraße und ein bekanntes Bekleidungsgeschäft nahe des Charlottenplatzes von der Randale betroffen.

Zur Sicherheit bleibe die Polizei mit einem Großaufgebot in der Innenstadt präsent, sagte der Polizeisprecher am Morgen.

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Nicht die ersten Vorf√§lle in Stuttgart in der j√ľngsten Vergangenheit

Auch an vergangenen Wochenenden war es zu Auseinandersetzungen von √ľberwiegend jungen Menschen mit der Polizei gekommen – allerdings nicht in dem Ausma√ü wie jetzt. Die Polizei √§u√üerte sich zun√§chst nicht dazu, ob die Drahtzieher der j√ľngsten Zerst√∂rungen polizeibekannten Szenen zuzurechnen sind.

Vor einigen Tagen hatte die Stuttgarter Polizei nach Vorf√§llen am Rande einer Demonstration von Grenz√ľberschreitungen gesprochen. ¬ęTeile der linken Szene √ľberschreiten hier gerade Linien, was wir f√ľr Stuttgart bisher so nicht gekannt haben¬Ľ, sagte damals ein Polizeisprecher.

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