Satellitenfotos
Hafen von Beirut vor und nach der Explosion
Stand 07.08.20 - 10:27 Uhr
0
Nach der gewaltigen Detonation in Beirut zeigen Satellitenfotos das Ausmaß des verheerenden Unglücks. Aktuelle Infos und Bilder hier.
Viele Gebäude in Beirut sind nach der Explosion im Hafen zerstört oder stark beschädigt.
Foto: AP/dpa
16 Hafenmitarbeiter festgenommen
Beirut (dpa / 95.5 Charivari) – Mehr als 130 Tote und über 5.000 Verletzte – die Opferzahlen nach der verheerenden Explosion in Beirut steigen weiter an. Die Bergungsarbeiten möglicher Verunglückter laufen, mehrere Länder senden Hilfe – auch Deutschland. Neue Satellitenaufnahmen verdeutlichen die Wucht, mit der die Explosion die Stadt getroffen hat.
- Anzeige -Neue Satellitenfotos zeigen Folgen der Explosion in Beirut
[MD_Portal_Script ScriptID="9481077" location="leftALone"]Die Ursachenermittlung läuft auf Hochtouren
Im Zuge der Ermittlungen sind 16 Mitarbeiter des Hafens festgenommen worden. Mehr als 18 Menschen seien bisher befragt worden, darunter Mitglieder des Hafenvorstands und der Zollverwaltung. Ziel sei es, alle Fakten im Zusammenhang mit der Katastrophe zu klären.
Der Ort der Explosion – ein Industriegebiet am Hafen im Norden der libanesischen Hauptstadt – werde bis zum Abschluss der Ermittlungen geschlossen bleiben. Die Aufsicht hätten hier die libanesische Armee sowie die Informationsabteilung der Kräfte für innere Sicherheit.
Zuvor waren bereits mehrere Verantwortliche des Hafens unter Hausarrest gestellt worden. Sie sollen in den vergangenen Jahren für die Lagerung und Bewachung der großen Mengen Ammoniumnitrat zuständig gewesen seien, die bei dem Vorfall möglicherweise explodierten. Unklar blieb dabei, welche Vorwürfe ihnen gemacht werden oder ob ihnen ein ordentliches Gerichtsverfahren droht.
- Anzeige -Forderung nach internationalen Ermittlungen
Schon bald nach der schweren Detonation am Dienstag hatte es auch Rufe nach einer umfassenden Untersuchung und Aufarbeitung des Vorfalls gegeben, bei dem Tausende verletzt wurden und bis zu 300.000 Menschen ihr Zuhause verloren. Eine Untersuchungskommission der Regierung sollte dazu innerhalb weniger Tagen einen ersten Bericht vorlegen.
Viele Libanesen haben das Vertrauen in die herrschende politische Klasse aber verloren und fordern deshalb internationale Ermittlungen. Libanons Innenminister Mohammed Fahmi hatte dagegen erklärt, dass internationale Experten wohl nicht notwendig seien. Die Fachleute im Land hätten die nötige Kompetenz für Ermittlungen.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








