EM 2024
Sommermärchen 2024: Das sind unsere geheimen EM Helden
Stand 10.07.24 - 15:19 Uhr
Der Traum von Deutschland als Europameister 2024 ist geplatzt. Was aber bleibt, sind schöne Erinnerungen von feiernden und sich liebenden Fans. Möglich gemacht haben das vor allem aber die geheimen Helden der EM 2024. Wer sie sind und was du über sie wissen musst, findest du hier.
©Screenshots/Instragram
Die geheimen Helden der EM 2024
Das Deutsche Sommermärchen ist geplatzt – zumindest sportlich. Die Deutsche Mannschaft ist raus und ein kleiner Traum geplatzt – und doch hatte diese EM so viele schöne Momente zu bieten und die Deutschen konnten sich als vorbildliche Gastgeber zeigen. Es gab aber auch viele einzelne Helden, die im Hintergrund die Fäden gezogen haben und den Zusammenhalt zwischen den Fans so richtig gestärkt haben – wer sie sind, erfährst du hier:
- Anzeige -Saxophon, Laufschuhe und jede Menge Flaggen
Die Europameisterschaft 2024 geht in die finale Runde. Gestern konnte Spanien sich gegen Frankreich mit einem 2:1 durchsetzen und auch heute wird es nochmal spannend. EM Favorit ist England, aber es wird nicht einfach für sie, sich gegen die Niederlande durchzusetzen, denn niemand feuert so gut an wie die Fans in Orange. Mit ihrem „Nach links, nach rechts“ Tanz haben sich die „Oranje“ Fans in die Herzen der Europäer getanzt.
Neben den Mannschaften und den Fangruppen gibt es aber noch viele andere, die im Hintergrund einen großen Beitrag für eine gelungene EM geleistet haben. Hier kommen die geheimen Helden, die aus der EM 2024 ein Sommermärchen gemacht haben:
- Andre Schnura:
- Er wurde als Musiklehrer gefeuert, aber ist während dieser EM jetzt wohl das bekannteste Gesicht in Deutschland geworden. Mit seinem Saxophon vereinte er die Fans und appelliert an die Deutschen, einander zu lieben und zu vergeben. Er schafft Gänsehautmomente: Zusammen mit David Garrett, Ski Aggu und Peter Schilling hatte er Auftritte in ganz Deutschland. Zu jedem Spiel der deutschen Nationalmannschaft war er vor Ort und machte Stimmung. Selbst nach dem EM-Aus für Deutschland kam er bei dem Halbfinalspiel Spanien-Frankreich nach München; nicht aus Eigeninitiative, sondern weil die Fans mit ihm weiterfeiern wollten. Ein sich liebendes Deutschland und Hoffnung im Land hat er den Menschen während dieser EM auf jeden Fall geschenkt. Eindrücke des letzten Auftrittes findest du auf der 95.5 Charivari-Instagram-Seite.
- Kim Gottwald:
- Mit 140 Herzschlägen pro Minute lief er jeden Tag knapp 50 Kilometer, um bei jedem EM Spiel der deutschen Mannschaft vor Ort sein zu können. Startpunkt war Nordrhein-Westfalen, in der Heimat des 20-jährigen Jurastudenten. Von dort lief er nach München, Stuttgart, Frankfurt, Dortmund und schlussendlich nochmal nach Stuttgart. Drei Wochen lief Kim jetzt am Stück jeden Tag einen Marathon und musste einige Hürden überwinden. Denn nicht nur das Laufen war anstrengend, sondern auch Spontanität und Essen. Kim musste seinen Körper täglich mit 8.000 Kilokalorien versorgen, damit er diese Strecken zurücklegen kann. Zuletzt verfolgten knapp 24.000 Follower auf Instagram die Reise dieses Laufwunders, dessen Herz für Deutschland und das Laufen schlägt.
- Flaggen Achim:
- Achim Klimmeck aus Essen ist wohl einer der größten Supporter der deutschen Mannschaft. Immer wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt, verwandelt er seine Straße in eine private Fanmeile mit über 500 Länderfahnen. Schon seit 18 Jahren steigt der 68-Jährige bei jedem großen Fußballturnier auf seine Leiter. Seine Nachbarn supporten Achims Aktion und er supportet die deutsche Nationalelf. Auch wenn es in einem Jahr nicht gut läuft für die Deutschen, sieht Achim es gelassen: „Das (mit dem Fußball) ist wie eine Ehe. Man hat mal gute Tage, man hat mal schlechte Tage“. Also an alle, Kopf hoch und der WM 2026 entgegenfiebern!
Sicher die EM 2024 feiern
Nicht nur unsere drei Helden haben diese EM so schön gemacht, sondern auch die Fangruppen, Polizei, THW, Notärzte, Feuerwehr und natürlich die 16.000 ehrenamtlichen Volunteers der UEFA. Ein Volunteer ist seit 18 Jahren mit dabei und in diesem Jahr natürlich auch wieder. Reiner Spänkuch ist mit 89 Jahren der älteste Volunteer, den es je gab. Mittlerweile ist er unter den Volunteers ein kleiner Promi, der so viel Ahnung in Sachen Organisation hat wie kein anderer. Aber auch weltweit ist er bekannt, denn Reiner spielt seit 75 Jahren Tischtennis und zu jeder WM und EM im Tischtennis der Ü90-jährigen.
Obwohl die Deutschen leider viel zu früh aus diesem Turnier ausgeschieden sind, können wir stolz sagen, dass LIEBE und ZUSAMMENHALT nach dieser EM wieder großgeschrieben werden dürfen.
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