Gesetzentwurf
Neue Steuerentlastungen für finanzielle Verbesserung
Stand 16.09.25 - 14:12 Uhr
Mehrere Gesetzesentwürfe sollen entlasten, wo die Krisen der letzten Jahre die Kosten in die Höhe getrieben haben.
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Mehr Pendlerpauschale und niedrigere Mehrwertsteuer
Die Gastronomie kann bald ein bisschen aufatmen. Denn die Mehrwertsteuer, welche aktuell noch 19 Prozent beträgt, wird kommendes Jahr auf vermutlich sieben Prozent gesenkt. Nach Angaben des Finanzministeriums sollen neben traditionellen Gastronomiebetrieben wie Restaurants auch Bäckereien, Metzgereien, der Lebensmitteleinzelhandel, Catering-Dienstleister sowie Anbieter der Verpflegung in Kitas, Schulen und Krankenhäusern von der Entlastung profitieren.
- Anzeige -Auch die Pendlerpauschale wird attraktiver. Ab dem ersten gefahren Kilometer soll es 38 Cent extra geben. Eine extreme Erleichterung, denn bisher galt diese Pauschale erst ab dem 21. gefahrenen Kilometer. Bei einem Arbeitsweg von zehn Kilometern, fünf Tage in der Woche, rechnet sich das jährlich auf 176 Euro mehr hoch.
Vollständige Wiedereinführung der Steuerentlastung für Agrardiesel
Auch die Bauernproteste sind in die aktuellen Planungen eingeflossen. Um die finanzielle Belastung durch den Wegfall der Agrardiesel-Subventionen zum Jahresende 2023 abzufedern, sieht der Entwurf eine gezielte Steuerentlastung für alle landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland vor. Damit soll sichergestellt werden, dass insbesondere kleinere und mittelständische Höfe weiterhin wirtschaftlich arbeiten können.
Auch ehrenamtliches Engagement soll lukrativer werden
Neben dem Entwurf des Standortfördergesetzes, welches darauf abzielt private Investitionen und Start-ups zu unterstützen, soll auch ehrenamtliche Arbeit gefördert werden. Wer sich für die Gesellschaft engagiert, soll mit steuerlichen Vorteilen und einer höheren Ehrenamtspauschale belohnt werden.
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