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Coronavirus in Deutschland

Wer soll in Zukunft einen PCR-Test bekommen? Das haben Bund und L├Ąnder beschlossen

Aktualisiert 01.02.2022 - 13:30 Uhr

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K├╝nftig sollen Besch├Ąftigte im Gesundheitswesen bei Corona-PCR-Tests bevorzugt werden. Darauf haben sich die Landesgesundheitsminister geeinigt. Gleichzeitig soll der Anspruch auf dieses Tests aber f├╝r alle bestehen bleiben.┬á

Wer soll in Zukunft einen PCR-Test bekommen? Das haben Bund und L├Ąnder beschlossen
┬ę Foto: shutterstock

Anspruch auf PCR-Test soll bestehen bleiben

Magdeburg (dpa) – PCR-Tests zum Nachweis einer Corona-Infektion sollen k├╝nftig vorrangig f├╝r Menschen aus dem Gesundheitswesen zur Verf├╝gung stehen. Gleichzeitig soll der Anspruch auf diese hochwertigen, genauen Tests aber f├╝r alle Menschen bestehen bleiben. Dar├╝ber hat Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Montag nach einer Videoschalte mit ihren L├Ąnderkollegen und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) informiert.

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┬źDie Testverordnung ist Sache des Bundes. Das Bundesgesundheitsministerium ist gehalten, diese alsbald zu ver├Âffentlichen┬╗, sagte Grimm-Benne am Abend. Sie hoffe, dass dies noch in dieser Woche erfolge, so die SPD-Politikerin, die aktuell Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz ist.

Priorisierung nur bei der Auswertung im Labor

Hintergrund der Priorisierung ist, dass die Labore wegen der starken Omikron-Welle mit der hohen Zahl an Infizierten bei den PCR-Tests an ihre Grenzen sto├čen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte deshalb schon vergangene Woche angek├╝ndigt, dass es eine neue Reihenfolge geben soll.

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Gegebenenfalls m├╝ssten die Menschen wegen der Priorisierung damit rechnen, dass es etwas l├Ąnger dauere, bis sie ihr PCR-Testergebnis erhielten, so Grimm-Benne. Die Priorisierung sei Aufgabe der Labore. F├╝r Sachsen-Anhalt k├Ânne die Testkapazit├Ąt beispielsweise von w├Âchentlich etwa 10 000 PCR-Tests auf 20 000 verdoppelt werden, sagte die SPD-Politikerin.

Genesenstatus wird nicht wieder verl├Ąngert

Auf eine R├╝ckkehr zum Genesenstatus auf sechs Monate konnten sich die Gesundheitsminister am Montag nicht verst├Ąndigen. Ein Antrag Bayerns, den Genesenenstatus von aktuell drei auf sechs Monate wieder zu verl├Ąngern, lehnten die Ressortchefs ab. Lauterbach hatte laut Grimm-Benne in der Schalte bekr├Ąftigt, dass die Verk├╝rzung des Genesenenstatus auf Grundlage wissenschaftlicher Ergebnisse erfolgt sei.

├ťber Lockerungen der Corona-Ma├čnahmen h├Ątten die Gesundheitsminister am Montag nicht beraten, sagte Grimm-Benne. ├ľffnungsperspektiven seien feste Absicht, diese k├Ânne man jedoch erst nach dem H├Âhepunkt der Omikron-Welle Mitte Februar er├Âffnen.

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