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Corona-Pandemie

Testpflicht f├╝r alle Reiser├╝ckkehrer beschlossen

Aktualisiert 02.08.2021 - 11:35 Uhr

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Schon ab Sonntag, 1. August wird sie gelten: eine Testpflicht f├╝r alle Reiser├╝ckkehrer. Das hat die Bundesregierung soeben beschlossen. Mehr Infos dazu hier.

Testpflicht f├╝r alle Reiser├╝ckkehrer beschlossen

Foto: Shutterstock

Strengere Einreise-Regeln ab Sonntag, 1. August

Berlin (dpa) – F├╝r R├╝ckkehrer aus dem Sommerurlaub wird schon ab diesem Sonntag, 1. August 2021, eine neue Testpflicht zum Schutz vor einer Corona-Ausbreitung greifen.┬áDas hat das Bundeskabinett am Freitag beschlossen – noch kurz vor dem Ende der gro├čen Ferien in den ersten Bundesl├Ąndern.

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Diese Reiser├╝ckkehrer m├╝ssen sich k├╝nftig testen lassen

Ab Sonntag m├╝ssen alle ab 12 Jahren bei der Einreise belegen k├Ânnen, dass bei ihnen das ├ťbertragungsrisiko verringert ist: mit dem Nachweis einer Impfung, einem Nachweis als Genesener oder eben einem negativen Testergebnis. Eine solche Vorgabe gibt es bisher schon f├╝r alle Flugpassagiere.

Extra-Aufwand bedeuten die neuen Vorgaben somit vor allem f├╝r Menschen, die keine vollst├Ąndige Impfung haben, was auch die meisten ├Ąlteren Kinder betrifft.┬á

Spahn warb angesichts des inzwischen schw├Ącheren Andrangs auf Impfungen in Deutschland denn auch noch einmal f├╝r den praktischen Nutzen. Reisen sei mit Impfung generell leichter. Geimpfte sparten sich Tests und m├╝ssten grunds├Ątzlich nicht in Quarant├Ąne. ┬źDas Impfangebot an alle im Sommer steht. Wir haben gen├╝gend Impfstoff.┬╗

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Bei Virusvariantengebieten ben├Âtigt k├╝nftig jeder einen Test

Allerdings soll k├╝nftig eine Testpflicht ohne Ausnahmen f├╝r alle gelten, die aus Gebieten mit neuen, besorgniserregenden Virusvarianten kommen. Dann ist immer ein Testnachweis notwendig. ┬źEin Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend┬╗, hei├čt es in der Endfassung der Verordnung, die in der Regierung abgestimmt wurde.

Einfache Risikogebiete fallen weg

K├╝nftig soll es statt drei nur noch zwei Kategorien f├╝r weltweite Regionen mit h├Âherem Risiko geben: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Als Hochrisikogebiete gelten Regionen mit besonders hohen Fallzahlen. Ein Indiz: eine Sieben-Tage-Inzidenz von ┬źdeutlich mehr als 100┬╗. Betrachtet werden sollen aber auch andere Faktoren wie Testraten und Klinikf├Ąlle. Die Stufe des ┬źeinfachen┬╗ Risikogebiets mit mehr als 50 gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen entf├Ąllt. Bisher gab es auch die mittlere Stufe der ┬źHochinzidenzgebiete┬╗ mit Sieben-Tage-Inzidenz ├╝ber 200.

Urlauber aus Risikogebieten m├╝ssen sich weiter beim amtlichen digitalen Einreiseportal anmelden. Auch Test-, Impf- oder Genesenennachweise sind dort hochzuladen, sobald man sie hat.

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Grenzkontrollen wohl stichprobenartig

Generell – egal ob Risikogebiet ode rnicht – muss man k├╝nftig den jeweiligen Nachweis bei der Einreise dabei haben und bei ┬źstichprobenhaften┬╗ ├ťberpr├╝fungen durch die Beh├Ârden vorlegen. Flugreisende m├╝ssen der Airline den Nachweis schon vor dem Start zeigen, in grenz├╝berschreitenden Z├╝gen soll es auch w├Ąhrend der Fahrt m├Âglich sein. Direkte Grenzkontrollen aller einreisenden Autos sind nicht vorgesehen – man soll aber zumindest mit ├ťberpr├╝fungen rechnen m├╝ssen.

F├╝r Bayern k├╝ndigte Ministerpr├Ąsident Markus S├Âder (CSU)┬áverst├Ąrkt Stichproben und Kontrollen mittels Schleierfahndung an. Die Gesundheits├Ąmter sollten au├čerdem 20┬áProzent der digitalen Einreiseanmeldungen ├╝berpr├╝fen, sagte er dem Magazin ┬źDer Spiegel┬╗.

Corona-Ansteckungen, die wahrscheinlich auf Reisen passiert sind, spielen laut Robert Koch-Institut (RKI) eine zunehmende Rolle beim Infektionsgeschehen in Deutschland. Als wahrscheinliche Infektionsl├Ąnder in den betrachteten Wochen vom 28. Juni bis 25. Juli wurden Spanien, die T├╝rkei und die Niederlande am h├Ąufigsten genannt, vor Kroatien und Griechenland. Der Gro├čteil der Corona-├ťbertragungen finde aber weiter im Inland statt – die Rede ist von mindestens 81 Prozent.

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