- Anzeige -

Coronavirus in Deutschland

Stiko: Impfempfehlung f├╝r Kinder ab f├╝nf soll bald kommen

Aktualisiert 24.11.2021 - 14:11 Uhr

0

Noch immer hat die Stiko keine Empfehlung f├╝r die Corona-Impfung von Kindern ab f├╝nf Jahren abgegeben. Diese soll nun im Dezember kommen. In der EU sind Corona-Impfstoffe ab zw├Âlf Jahren zugelassen.

Stiko: Impfempfehlung f├╝r Kinder ab f├╝nf soll bald kommen

Ein S├Ąugling wird in einer Praxis geimpft. Foto: Swen Pf├Ârtner/dpa

Impfempfehlung f├╝r Kinder noch im Dezember

Berlin (dpa) – Die St├Ąndige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zur Corona-Impfung f├╝r Kinder von f├╝nf bis elf Jahren vor Jahresende abgeben.

- Anzeige -

┬źUnser Ziel ist es, diese Empfehlung bis Ende Dezember, m├Âglichst bis zum Start der Auslieferung des Kinder-Impfstoffs an die L├Ąnder, fertigzustellen┬╗, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Empfehlung sei zurzeit in Arbeit.

Die Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs f├╝r Kinder ab f├╝nf Jahren durch die europ├Ąische Arzneimittelbeh├Ârde EMA wird noch diese Woche erwartet. Laut dem gesch├Ąftsf├╝hrenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sollen den L├Ąndern ab dem 20. Dezember in einer ersten Lieferung 2,4 Millionen Dosen des Vakzins f├╝r F├╝nf- bis Elfj├Ąhrige zur Verf├╝gung gestellt werden.

Damit werde man bei rund 4,5 Millionen Kindern in dieser Altersklasse die anf├Ąngliche Nachfrage gut beantworten k├Ânnen, sagte Spahn vergangene Woche. Bisher sind Corona-Impfstoffe in der EU erst ab zw├Âlf Jahren zugelassen.

- Anzeige -

Weltweit werden bereits kleine Kinder geimpft

Der Stiko geht es auch darum, als Grundlage f├╝r ihre Empfehlung Daten zu seltenen Impfkomplikationen aus anderen L├Ąndern zu bekommen. In den USA etwa werden kleinere Kinder bereits seit November mit dem geringer dosierten Wirkstoff geimpft, nach Regierungsangaben haben bisher rund 2,6 Millionen F├╝nf- bis Elfj├Ąhrige die erste Spritze bekommen. Die dortige Lage und der Gesundheitszustand der Kinder in den USA gelten aber nicht als 1:1 vergleichbar mit Deutschland.

Mehr Beitr├Ąge aus Coronavirus Aktuell

- Anzeige -